Kurz vor 17.30 Uhr erreichte die Einsatzleitzentrale (ELZ) von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) der Notruf mit der Meldung einer Wohnung, die brennt an der Kochstrasse. Die Feuerwehr von SRZ rückte umgehend aus und musste mehrere Personen aus dem verrauchten Gebäude retten. Mit der Autodrehleiter und der Steckleiter von aussen und durchs Innere des Gebäudes mit der Fluchthaube – eine Haube über dem Kopf mit einer integrierten Atemluftflasche.
Der Brand konnte danach rasch gelöscht werden, der Rauch sollte aber ein Problem bleiben. Neun Personen wurden durch die Sanität vor Ort kontrolliert und medizinisch erstversorgt. Fünf Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Abklärung hospitalisiert werden.
Die Wohnung in Vollbrand ist naturgemäss stark beschädigt. Die starke Rauchentwicklung, die sich auf die anderen Wohnungen ausbreitete, macht jedoch das gesamte Gebäude vorübergehend unbewohnbar. Betroffen sind mehrere dutzend Wohnungen. Mit Hilfe der Stadtpolizei wird für die Bewohner*innen eine Unterkunft für die Nacht organisiert. Ebenso Sache von Spezialist*innen der Polizei ist die Ermittlung der Brandursache, die noch nicht geklärt ist.
Im Einsatz stand der Pikettoffizier SRZ, die Berufs- und Milizfeuerwehr mit drei Tanklöschfahrzeugen, einer Autodrehleiter sowie dem Einsatzleiter Berufsfeuerwehr und die Sanität mit mehreren Rettungswagen, Notarzt und dem Pikettoffizier Sanität.