In der Stadt Zürich stehen rund 17 Prozent aller Gebäude unter Denkmalschutz oder sind inventarisiert. Ab 1. Juni 2026 unterstützt die Stadt Zürich die energetische Sanierung dieser Gebäude finanziell. Bis 2040 können so jährlich rund 3000 Tonnen CO₂-Äquivalente eingespart werden. «Der Umbau der Wärmeversorgung ist der grösste Hebel für Netto-Null. Neben dem Ersatz fossiler Heizungen ist es entscheidend, dass unsere Gebäude dank energetischer Sanierungen weniger Energie benötigen», sagt Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements. Zusätzlich werden durch den Wiedereinsatz bestehender Materialien indirekte CO₂-Emissionen reduziert. Es ist jährlich mit etwa 60 Förderanträgen und mit Förderbeiträgen in der Höhe von rund 1,6 Millionen Franken zu rechnen.
Folgende Massnahmen werden gefördert:
- Ersatz und Ertüchtigung von Fenstern: 200 Franken pro Quadratmeter sanierter Fensterfläche sowie zusätzliche 50 Franken pro Quadratmeter bei Ertüchtigung
- Energetische Sanierung von Fassaden: 60 Franken pro Quadratmeter sanierter Fassadenfläche
- Denkmalpflegerische Untersuchungen zur Vorbereitung der Fenster- und/oder Fassadensanierung: maximal 3000 Franken
Positive Erfahrungen aus der Pilotphase
Dem Förderprogramm ging eine Pilotphase von August 2022 bis Dezember 2025 voraus (vgl. Medienmitteilung vom 2. Juli 2025). In dieser Zeit bewilligte die Stadt 334 Fördergesuche und sprach Förderbeiträge von insgesamt 18 Millionen Franken.
Die Stadt Zürich unterstützt Hauseigentümer*innen im Energiebereich mit verschiedenen Förderprogrammen und Beratungsangeboten zu den Themen Gebäudesanierung, Heizungsersatz, Heizungsoptimierung, Solaranlagen und Energiesparen. Für den Vollzug des Förderprogramms arbeitet der Umwelt- und Gesundheitsschutz eng mit der Denkmalpflege zusammen.
Weitere Informationen
Marie-Laure Pesch, Leiterin Energie und Gebäude
Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich
T +41 44 412 10 48
E-Mail marie-laure.pesch@zuerich.ch