Seit Anfang 2023 setzt das Stadtspital Zürich am Standort Triemli autonome mobile Roboter für Transporte innerhalb des Spitals ein. Die Roboter versorgen nachts verschiedene Gebäudeteile mit Verbrauchsmaterialien und Textilien und übernehmen den Rücktransport von Entsorgungsgütern.
Evaluation fällt positiv aus
Die Evaluation zeigt, dass sich die Robotertransporte im Stadtspital Zürich bewährt haben. Die Technologie funktioniert zuverlässig und eignet sich für den dauerhaften Einsatz. Alle Ziele des Pilotbetriebs wurden erreicht.
Die Roboter sorgen dafür, dass Verbrauchsmaterialien und Textilien jeden Morgen rechtzeitig bereitstehen. Gleichzeitig entlasten sie die Mitarbeitenden bei körperlich anspruchsvollen Transportaufgaben. Die rund 200 Kilogramm schweren Transportwagen müssen nicht mehr von Hand bewegt werden. Zudem werden Liftanlagen und Korridore während des Tagesbetriebs entlastet, wodurch Wartezeiten für Mitarbeitende und Patient*innen reduziert werden.
Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements, sagt: «Die Robotertransporte haben sich im Spitalalltag bewährt. Sie entlasten die Mitarbeitenden, vereinfachen Abläufe und schaffen mehr Zeit für die Kernaufgaben im Spital. Mit solchen digitalen Lösungen setzt das Stadtspital Zürich seine Strategie 2030 konsequent um.»
Regulärer Betrieb ab 2027 geplant
Aufgrund der positiven Erfahrungen soll der Pilotbetrieb per 1. Januar 2027 in den regulären Betrieb überführt werden. Die vier Roboter sollen weiterhin gemietet werden. Damit kann das Stadtspital Zürich technologische Entwicklungen berücksichtigen und gleichzeitig Wartung und Betrieb sicherstellen.
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat für den regulären Betrieb der Robotertransporte ab dem 1. Januar 2027 wiederkehrende Ausgaben von jährlich 303 000 Franken.
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