Car-Sharing ist der Beschaffung von Dienstfahrzeugen vorzuziehen. Mit diesem Grundsatz wirkt die städtische Fahrzeugpolitik darauf hin, die städtische Fahrzeugflotte auf dem notwendigen Minimum zu halten. Der Verzicht auf eigene Fahrzeuge trägt in erster Linie zur Reduktion der indirekten CO2-Emissionen bei, da damit Umweltauswirkungen aus der Herstellung der Fahrzeuge vermieden werden. Zudem spart das Teilen von Fahrzeugen Platz im Stadtgebiet.
Car-Sharing lohnt sich aber auch finanziell: Das städtische Fahrzeugkompetenzzentrum hat errechnet, dass Car-Sharing bis zu einer Jahresnutzung von 550 Stunden und 4000 Kilometern günstiger ist als ein Kauf. «Car-Sharing ist ein wichtiger Bestandteil künftiger Mobilitätskonzepte», sagt Stadträtin Simone Brander und ergänzt: «Es ist wichtig, dass die Stadt mit gutem Beispiel vorangeht und Car-Sharing nutzt.»
Rahmenvertrag für die ganze Stadtverwaltung
Um das Car-Sharing-Angebot von Mobility weiter zu nutzen, hat der Stadtrat die entsprechende Vergabe beschlossen. Aktuell kann die Mobility Genossenschaft als einzige Anbieterin flächendeckendes Car-Sharing bereitstellen. Die Vergabe erfolgt daher freihändig.
Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die anfallenden Nutzungskosten werden von der jeweiligen Organisationseinheit getragen. Der finanzielle Umfang der Nutzung ist für die ganze Vertragsdauer auf 220 000 Franken beschränkt (inkl. Mehrwertsteuer).
Die städtische Fahrzeugkommission steht seit 2022 unter der Leitung von Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ).
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Tobias Nussbaum
Mediensprecher ERZ
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