Die Tramhaltestelle Bahnhofquai wird bis voraussichtlich Ende 2026 saniert, mit erheblichen Einschränkungen für den Verkehr im Bereich der Baustelle. Um Velofahrenden trotzdem eine sichere Route zu ermöglichen, hat die Stadt Zürich im März 2026 am Neumühlequai und in der Walchestrasse eine befristete Verkehrsanpassung vorgenommen. Der Regierungsrat beschloss am Donnerstag, 26. März 2026, einen Rückbau der Velospuren in Eigenregie. Die befristete Verkehrsanordnung hätte nicht ohne die Zustimmung der Kantonspolizei erfolgen dürfen, so die Meinung des Regierungsrats. Gegen diesen Beschluss erhob die Stadt Zürich beim Verwaltungsgericht Beschwerde. Das Verwaltungsgericht gibt dem Regierungsrat nun recht und weist die Beschwerde der Stadt Zürich ab.
Sicherheit als oberstes Ziel
Die Sicherheit der Velofahrenden hat im Entscheid des Verwaltungsgerichts kaum Gewicht erhalten – das ist bedauerlich. Der Stadtrat verzichtet aber auf einen Weiterzug ans Bundesgericht. Da es sich um eine befristete Verkehrsanpassung handelte und die Baustelle nur bis Ende Jahr besteht, wäre ein Weiterzug nicht zielführend. Das oberste Ziel der Stadt Zürich bleibt auch in Zukunft die Sicherheit – für alle Verkehrsteilnehmenden.
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Karin Rykart
Vorsteherin Sicherheitsdepartement
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Am Mittwoch, 24. Juni 2026 von 14 bis 14.30 Uhr