Für die Velovorzugsroute «Affoltern–Oerlikon» zwischen dem Bahnhof Affoltern und der Oerlikonerstrasse hat der Stadtrat neue einmalige Ausgaben von 3,80 Millionen Franken bewilligt. 3,47 Millionen Franken davon gehen zulasten des Rahmenkredits Velo. Die restlichen Kosten werden für Massnahmen an den Trottoirs in der Zelglistrasse und der Affolternstrasse sowie für den hindernisfreien Ausbau einer Bushaltestelle aufgewendet. Stadträtin Simone Brander freut sich: «Die neue Velovorzugsroute verbindet zwei lebendige Quartiere und leistet einen grossen Beitrag zur Sicherheit der Velofahrenden wie auch der Fussgänger*innen.»
Die Velovorzugsroute wird über die Jonas-Furrer-Strasse, In Böden, die Riedenhalden-, die Binzmühle- und die Zelglistrasse, die Affoltern- und die Oleanderstrasse und via Regensbergbrücke über die Regensbergstrasse bis zur Oerlikonerstrasse geführt. Auf dem Weg In Böden auf der Höhe des Jonas-Furrer-Parks besteht bereits heute ein gemeinsamer Velo- und Fussweg im Mischverkehr. Dieser Mischverkehr wird mit der Velovorzugsroute entflechtet. Beim Platzbereich auf der Höhe des Jonas-Furrer-Parks ist vorgesehen, die Fussgänger*innen neu hinter dem Platz hindurchzuführen und die Velofahrenden vor dem Platzbereich auf dem bestehenden, chaussierten Weg.
Durchgangsverkehr vermeiden
Damit auf der Velovorzugsroute kein Durchgangsverkehr herrscht, soll künftig auf der ganzen Zelglistrasse für den Autoverkehr eine Einbahn in Richtung Binzmühlestrasse signalisiert werden. Weitere Einbahnabschnitte, etwa an der Affolternstrasse und an der Oleanderstrasse, sind bereits heute vorhanden. Um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, sollen 145 Parkplätze in der Blauen Zone aufgehoben werden. 176 der insgesamt 321 Parkplätze in der betroffenen Blauen Zone bleiben bestehen.
Die Publikation der Verkehrsanordnungen sowie die öffentliche Planauflage nach § 16 StrG erfolgten im Frühling 2023. Gegen beide Auflagen wurden Rechtsmittel ergriffen. Die Dauer der Rechtsverfahren kann seitens Stadt nicht beeinflusst werden. Es kann deshalb noch kein Umsetzungszeitpunkt kommuniziert werden.
Mehr Sicherheit für Velofahrende auf über 130 Kilometern
Die Velovorzugsrouten leisten einen wesentlichen Beitrag zu sicheren und direkten Veloverbindungen. Auf Velovorzugsrouten profitieren die Velofahrenden von Vortrittsberechtigungen, breiten Velostreifen, einer klar erkennbaren Markierung und Tempo 30.
Bis ins Jahr 2031 soll ein rund 130 Kilometer langes Netz an Vorzugsrouten entstehen. Bisher sind 5,36 Kilometer umgesetzt. Knapp 24 Kilometer Velovorzugsrouten sind durch Einsprachen gegen die jeweiligen Strassenbauprojekte beziehungsweise durch Neubeurteilungsbegehren gegen die jeweiligen angepassten Verkehrsvorschriften blockiert.
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Roger Schaad, Kommunikation
Tiefbauamt
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