Im Zentrum der Installation «Cry Me A River» der dänischen Künstlergruppe Superflex, die vom Freitag, 18. September bis am Mittwoch, 7. Oktober 2026 auf dem Münsterhof gezeigt wird, steht ein ozeanblau leuchtender Schriftzug, der an kommerzielle Leuchtreklamen erinnert: «Cry Me A River». Umgeben und beschwert wird die monumentale Leuchtschrift von zahlreichen orangefarbenen Sandsäcken. Weitere Säcke, wie man sie aus Katastrophen- und Hochwassergebieten kennt, verteilen sich über den ganzen Platz: An manchen Stellen sehen sie aus, als wären sie in Eile gegen eine drohende Flut aufgetürmt worden, andernorts dienen sie als Sitzgelegenheit oder sind zu kleinen Hügeln gestapelt. Kuratiert wird die Installation von der Fachstelle Kunst im öffentlichen Raum.
Redewendung wird zum Appell der Erde
Die englische Redewendung «cry me a river» ist im Alltag eine spöttische Reaktion auf Klagen. In der Installation wird sie zum Appell der Erde an uns: Es ist Zeit, den Worten zum Klimawandel endlich Taten folgen zu lassen.
Konzerte am 21. und 28. September 2026
Ein klangliches Element erweitert die Installation: Täglich um 19 Uhr zur blauen Stunde erklingt auf dem Münsterhof ein rund zwanzigminütiges Lied, das Superflex eigens dafür komponiert hat. Am Montag, 21. und Montag, 28. September 2026 wird die Komposition live aufgeführt: Um jeweils 19 Uhr singt der Zürcher Chor Cantata Nova auf dem Münsterhof. Der Gesang macht die Botschaft der Installation eindringlich hörbar.
Weitere Informationen
Evelyne Richiger, Leiterin Kommunikation
Tiefbauamt
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E-Mail evelyne.richiger@zuerich.ch