Es geht vorwärts mit dem Ausbau der Velovorzugsrouten: Mit der Fertigstellung eines neuen Abschnitts gelangen Velofahrende sicher und einfach vom Stauffacherquai in Richtung See. «Mit dem rund einen Kilometer langen Abschnitt sind bereits 6,28 Kilometer Velovorzugsrouten umgesetzt», freut sich Simone Brander. «Natürlich würden wir gerne schneller vorwärts machen, um den Willen der Stimmbevölkerung umzusetzen. Vielerorts verzögern aber leider Einsprachen die bereits fertig ausgearbeiteten Projekte», so Simone Brander weiter.
Der neue Abschnitt – Teil der Velovorzugsroute «Bullingerplatz – See» – führt über die Stauffacherbrücke, die Sihlamtstrasse, die Flössergasse und die Tödistrasse an das General-Guisan-Quai. Der zweite Teil dieser Velovorzugsroute, zwischen Bullingerplatz und Stauffacherquai, soll noch dieses Jahr in die Planauflage gehen. Sobald auch diese Verbindung umgesetzt ist, ist eine durchgehende Fahrt auf Velovorzugsrouten von Altstetten bis an den See möglich.
Angepasste Verkehrsführung erhöht Sicherheit
Damit es auf der Velovorzugsroute keinen Durchgangsverkehr gibt, ist es für die Autos nicht mehr möglich, von der Brandschenkestrasse in die Flössergasse abzubiegen. Zudem können die Autos von der Tödistrasse nicht mehr geradeaus in die Flössergasse fahren. «Die neue Verkehrsführung und wenig Autoverkehr erhöhen die Sicherheit für die Velofahrenden markant», sagt Stadträtin Karin Rykart.
Hinzu kommt, dass die Velofahrenden auf der Velovorzugsroute meist Vortritt haben und so mit möglichst wenigen Unterbrüchen unterwegs sein können. «Wir freuen uns, dass wir den Velofahrenden einen für die Innenstadt bedeutenden Abschnitt übergeben können», so Rykart weiter.
Weitere Velovorzugsrouten in Planung
Die Velovorzugsrouten leisten einen wesentlichen Beitrag zu sicheren und direkten Veloverbindungen. Auf Velovorzugsrouten profitieren die Velofahrenden von Vortrittsberechtigungen, breiten Velostreifen, einer klar erkennbaren Markierung und Tempo 30. Bis ins Jahr 2031 soll ein rund 130 Kilometer langes Netz an Vorzugsrouten entstehen.
Knapp 24 Kilometer von insgesamt rund 130 geplanten Kilometern Velovorzugsroute sind gegenwärtig durch Einsprachen gegen die jeweiligen Strassenbauprojekte respektive durch Neubeurteilungsbegehren gegen die angepassten Verkehrsvorschriften blockiert.
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Roger Schaad
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