Der Stadtrat hat zu den bereits bewilligten einmaligen Ausgaben von 7,15 Millionen Franken für die Planung der Franca-Magnani-Brücke einen Zusatzkredit in der Höhe von 5,31 Millionen Franken bewilligt. Der Kredit beträgt damit neu 12,46 Millionen Franken. Rund 2,2 Millionen Franken des Zusatzkredits sind dabei bereits für die nächste Planungsphase vorgesehen.
Zusätzliche Anforderungen an die Sicherheit und Gestaltung
Der Kredit musste erhöht werden, weil sich im Zuge der Projektierung unter anderem gezeigt hat, dass zusätzliche Anforderungen an den Schutz der stark befahrenen Bahngleise unter der Brücke bestehen. Auch muss das Brückengeländer aus Sicherheitsgründen höher gebaut werden als ursprünglich vorgesehen.
Weiter wurde eine aufwändige Studie zur optimalen Gestaltung des Abgangs im Norden der Brücke durchgeführt. Im Süden soll zudem neu ein Damm entstehen, was eine Anpassung der bestehenden Versickerungsbecken erfordert.
Neuartiger Stahlverbund sorgt für Einsparungen beim Unterhalt
Durch die notwendige Verbreiterung der Brücke müssen stärkere Stützen und Hilfskonstruktionen geplant werden. Gleichzeitig soll ein Materialwechsel zu einem neuartigen Stahlverbund erfolgen, der langfristig erhebliche Einsparungen beim Unterhalt und beim Korrosionsschutz ermöglicht.
Der Bau der Brücke ist Stand heute zwischen 2030 und 2034 vorgesehen.
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Roger Schaad
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