Die Stadtpolizei Zürich zentralisiert im Rahmen ihrer Standort- und Raumbedarfsstrategie ihre dezentralen Wachen schrittweise bis 2035 in drei Stützpunkte und einen Hauptstandort. Der Zusammenzug ist Teil einer langfristigen Strategie, die bereits 2016 dem Stadtrat vorgelegt und 2024 überarbeitet wurde. Nun sind weitere Planungen erfolgt und Zwischenschritte definiert.
Per 1. November 2026 wird die Quartierwache Altstetten geschlossen und in die Regionalwache Wiedikon integriert. Die bisherigen Ansprechpersonen wie Revierpolizist*innen und Kreischef*innen bleiben der Bevölkerung erhalten. Die Polizeipräsenz in den Quartieren bleibt unverändert oder wird gar erhöht. Die Mitarbeitenden sind mit weniger Schalterdiensten blockiert und rücken neu von Wiedikon in ihr Arbeitsgebiet aus.
Der Schalter der Quartierwache Höngg wird ebenfalls per 1. November 2026 geschlossen – auch hier mit dem Ziel, die Präsenz in den Quartieren zu erhöhen. Die Revierpolizei Höngg bleibt personell bis voraussichtlich 2029 am Standort Höngg. Per 1. Dezember 2026 wechseln die Revierpolizist*innen der Quartierwache Riesbach vorübergehend in die Quartierwache Hottingen. Die Mitarbeitenden der beiden Wachen, ebenso wie diejenigen der Quartierwache Enge, werden zu einem späteren Zeitpunkt in die heutige Regionalwache City, den künftigen Stützpunkt City, umziehen.
Die Öffnungszeiten der Regionalwachen bleiben unverändert: Montag bis Freitag 7–18 Uhr, Samstag 9–12 Uhr (nur City), Sonntag geschlossen. Die Mitarbeitenden auf den Regionalwachen sind nach wie vor rund um die Uhr präsent – nur die Schalteröffnungszeiten in den erwähnten Quartierwachen entfallen.
Das Angebot für Anliegen, Auskünfte und Anzeigen auf dem Online-Polizeiposten wurde um die Möglichkeit der Videotelefonie erweitert. Dieses Angebot steht auch an Randzeiten und Wochenenden zur Verfügung. Weiter können einfache Diebstahl- und Cybercrimedelikte, Sachbeschädigungen sowie weitere Delikte, rund um die Uhr, digital via Formular Suisse ePolice, angezeigt werden.
Mehr Patrouillen auf der Strasse
Für die Stadtpolizei bringen die Zusammenzüge notwendige Effizienzsteigerungen. Wichtige personelle Ressourcen werden frei: Die Stadtpolizei kann künftig die Polizist*innen vermehrt dort einsetzen, wo sie gebraucht werden – auf der Strasse. So wird es in Zukunft in den Quartieren mehr Patrouillentätigkeit, insbesondere mehr Bike- und Fusspatrouillen geben, wodurch die Polizei für die Bevölkerung sichtbarer und besser ansprechbar wird.
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Christian Spaltenstein
Mediensprecher Stadtpolizei
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