Der Stadtrat hat die erste Zürcher Datenstrategie verabschiedet. Sie bereitet der Stadtverwaltung den Weg, um ihre Daten einfach und zugleich datenschutzkonform nutzen zu können. Mit der Datenstrategie werden Strukturen und Prozesse zur stadtweiten Nutzung von Daten geschaffen, Werkzeuge für den Austausch und die Analyse von Daten bereitgestellt sowie Kompetenzen und Zusammenarbeit gestärkt. Ergänzend verabschiedete der Stadtrat ein Reglement über den Datenaustausch, das die Abläufe für eine datenschutzkonforme Wiederverwendung von Daten innerhalb der Verwaltung definiert.
Datenmanagement, Datennutzung und Datenkultur als strategische Zielbereiche
Die Datenstrategie definiert drei strategische Zielbereiche:
- Datenmanagement: Es werden Rollen, Zuständigkeiten und ein stadtweiter Datenkatalog eingeführt. So entsteht ein gesamthafter Überblick über die Daten, deren Herkunft und Verwendung.
- Datennutzung: Der Fokus liegt auf der Wiederverwendung vorhandener Daten (Sekundärnutzung). Zudem soll ein verantwortungsvoller Einsatz datenbasierter Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt werden, stets unter Einhaltung von Datenschutz und Informationssicherheit.
- Datenkultur: Durch gezielte Weiterbildungen und den Ausbau von Daten-Communities wird der fachübergreifende Wissensaustausch gefördert.
Umsetzung ab 2027
Die Umsetzung der Datenstrategie obliegt den städtischen Organisationseinheiten im Rahmen ihrer jeweiligen Datenzuständigkeit. Die Spezialist*innen von Organisation und Informatik, Geomatik + Vermessung und Statistik Stadt Zürich bereiten die Umsetzung vor und unterstützen die Organisationseinheiten.
Weitere Informationen
Martin Otzenberger, Leiter Kommunikation
Organisation und Informatik Stadt Zürich
T +41 44 412 92 75
E-Mail martin.otzenberger@zuerich.ch