Die ersten Monate als Vorsteher des Hochbaudepartements nutzte Langenegger, um sich in komplexe Zusammenhänge einzuarbeiten und dringende Entscheide umzusetzen. Dazu gehörte unter anderem die verschärfte Regelung der Kurzzeitvermietung. Nach knapp vier Monaten setzt er nun seine Schwerpunkte: «Wir müssen Wohnraum schützen, Kosten im Griff behalten und die Stadt für alle bewohnbar lassen.»
Wohnraum schützen und Innovation ermöglichen
Um Wohnraum zu schützen, gelten seit dem 1. September 2026 verschärfte Regeln gegen die missbräuchliche Kurzzeitvermietung. Das Ziel: Wohnraum soll den Zürcher*innen zur Verfügung stehen. Dabei will Tobias Langenegger auch innovative Wege beschreiten. «Wir müssen Neues wagen, um Lösungen zu finden», ist er überzeugt. Beispielsweise soll geprüft werden, ob mit einer elektronischen Plattform der Austausch von Wohnungen erleichtert werden kann.
Eine Stadt für alle
Weiter legt Langenegger grossen Wert auf die sozialräumliche Dimension der Stadtentwicklung. Die laufende Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) soll auf die Bedürfnisse und Unsicherheiten der Bevölkerung reagieren. Über 500 Rückmeldungen gingen während der öffentlichen Auflage der BZO ein. Im Fokus stehen unter anderem die Themen «preisgünstiger Wohnraum» und «Grünflächen». Langenegger will mit der Revision Antworten geben, die Verdichtung mit Lebensqualität verbinden, und ist überzeugt, dass Lösungen für Wohnraum und Klima direkt spürbar sein müssen. Denn Zürich soll eine Stadt für alle bleiben.
Kostenbewusstsein weiter stärken
Zudem soll das Kostenbewusstsein weiter gestärkt werden. Dazu gehört bei städtischen Projekten die Bestellungen frühzeitig kritisch zu prüfen sowie die Flächeneffizienz stets zu optimieren.
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