Im Verlaufe des Montagvormittags erhielt eine 68-jährige Schweizerin einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter einer Bank ausgab. Ein weiterer Beteiligter gab sich als Polizist aus. Die beiden behaupteten, bei ihrer Bank seien verdächtige Zahlungsaufträge festgestellt worden. Zudem könnte es sich beim auf der Bank deponierten Geld um Falschgeld handeln.
Die Betrüger forderten die Frau auf, mehrere tausend Franken abzuheben. Das mögliche Falschgeld solle sie anschliessend einem Abholer zur Spurensicherung übergeben. Als ihr die Geschichte zunehmend unglaubwürdig erschien, kontaktierte die Frau ihre Bank und schilderte die Anrufe. Eine Bankmitarbeiterin reagierte umgehend und alarmierte die Polizei. Nach 13 Uhr nahmen Fahnder der Stadtpolizei Zürich den mutmasslichen Geldabholer fest, der bereits am Wohnort der Frau wartete. Der 22-jährige Spanier wurde nach der polizeilichen Befragung der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.
Im Zusammenhang mit Trick-Betrügern weist die Stadtpolizei Zürich auf Folgendes hin:
- Die Polizei stellt nie telefonisch Geldforderungen oder verlangt nach Wertgegenständen.
- Deponieren oder übergeben Sie nie Bargeld oder andere Wertgegenstände für oder an Ihnen unbekannte Personen.
- Wenn Sie sich durch den Anrufer oder Anruferin unter Druck gesetzt fühlen, beenden Sie das Telefongespräch umgehend.
- Melden Sie sich im Zweifelsfall immer frühzeitig telefonisch bei der Notrufnummer 117, um Unsicherheiten abzuklären. Lassen sie sich durch die Anrufenden keines Falles weiterverbinden.
- Machen Sie Verwandte und Bekannte auf diese Betrugsversuche aufmerksam.
Melden Sie solche telefonischen Betrugsversuche bei der Polizei, auch wenn Sie den Betrugsversuch erfolgreich abgewehrt haben. Mehr Informationen zum Thema Telefonbetrug finden Sie auf der Webseite der Stadtpolizei Zürich: https://www.stadt-zuerich.ch/de/stadtleben/sicherheit/betrug.html