Ab Montag, 26. Oktober 2026, sind alle Zürcher*innen eingeladen, sich auf der Mitwirkungsplattform der Stadt Zürich aktiv zum Thema «Zukunft Zürcher Friedhöfe» einzubringen. Wie können Friedhöfe weiterentwickelt werden, ohne ihren Charakter zu verlieren? Welche Rolle sollen die Friedhöfe künftig im städtischen Alltag übernehmen? Auf der Plattform können Interessierte ihre Meinung zu übergeordneten Fragen äussern, mögliche Zukunftsszenarien diskutieren oder konkrete Ideen und Anliegen zu einem der 19 städtischen Friedhöfe einbringen. Der Online-Mitwirkungsprozess läuft bis am Sonntag, 22. November 2026. Ergänzend dazu finden auf den Friedhöfen Sihlfeld, Nordheim und Witikon Veranstaltungen statt, die den persönlichen Austausch vor Ort ermöglichen.
Mehr als Orte der Trauer
«Die Stadt Zürich versteht ihre Friedhöfe sowohl als Orte des Abschieds als auch als wertvolle Grün- und Freiräume in den Quartieren. Wir möchten deshalb wissen, was der Bevölkerung wichtig ist und wie sie sich die Zukunft der Friedhöfe vorstellt», sagt Stadtpräsident Raphael Golta.
Mit der zunehmenden Vielfalt an Bestattungsformen verändert sich auch die räumliche Nutzung der Friedhöfe. Klassische Grabformen wie Reihengräber, Nischen- oder Familiengräber werden zunehmend durch Gemeinschaftsgräber und alternative Beisetzungsformen abgelöst. Dadurch entstehen neue Freiräume, die Lebensraum für eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt bieten und einen wichtigen Beitrag zum Stadtklima leisten. Gleichzeitig stehen sie der Bevölkerung als Orte der Ruhe und stillen Erholung offen.
Mit der Strategie «Zukunft Zürcher Friedhöfe» schafft die Stadt Zürich eine Grundlage für den zukünftigen Umgang mit den Friedhofsflächen und definiert Leitlinien für deren Entwicklung und Nutzung. Darauf aufbauend werden schrittweise konkrete Massnahmen geprüft und umgesetzt.
Weitere Informationen
Nadine Markwalder, stv. Leiterin Kommunikation
Präsidialdepartement
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