Im ersten Quartal 2026 wurden 681 Wohnungen fertiggestellt. Die Zahl der Wohnungsabbrüche lag bei 610. Unter Berücksichtigung von Umbauten und anderen Veränderungen sank der Wohnungsbestand im Vergleich zum letzten Quartal 2025 um 2 Einheiten auf 238 470.
Die Anzahl der Wohnungsabbrüche war im ersten Quartal 2026 überdurchschnittlich hoch. Seit Wohnungsabbrüche im städtischen Gebäude- und Wohnungsregister im Jahr 2009 ausgewiesen werden, wurde in der Stadt Zürich kein höherer Wert verzeichnet. Die hohe Anzahl an Wohnungsabbrüchen ist auf zwei umfangreiche Ersatzneubauprojekte in den Quartieren Hirzenbach und Hard zurückzuführen. Im Quartier Hirzenbach wurden 165 Wohnungen abgebrochen, welche durch neue Wohnbauten ersetzt werden. Im Quartier Hard werden zudem rund 140 Wohnungen der Gemeinnützigen Bau- und Mietergenossenschaft in der Siedlung «Stüdli» durch neue Wohnbauten ersetzt.
Die Bausumme der fertiggestellten Projekte erreichte im ersten Quartal rund 353 Millionen Franken und liegt damit leicht unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Neu bewilligt wurden Bauprojekte für insgesamt rund 1,3 Milliarden Franken, was einen neuen Höchstwert markiert.
Quartalsergebnisse zur Bautätigkeit sind durch zufällige Schwankungen geprägt, die vor allem davon abhängen, wann grössere Bauprojekte begonnen oder fertiggestellt werden.