Im zweiten Quartal 2026 wurden 200 Wohnungen fertiggestellt. Die Zahl der Wohnungsabbrüche lag bei 327. Unter Berücksichtigung von Umbauten und anderen Veränderungen sank der Wohnungsbestand im Vergleich zum ersten Quartal 2026 um 115 Einheiten auf 238 355.
Die Anzahl der Wohnungsabbrüche lag im zweiten Quartal 2026 über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Ins Gewicht fielen hierbei einerseits der Abbruch von 110 Wohnungen in Schwamendingen an der Roswiesenstrasse, welche bis 2030 mit mehr als 200 Wohnungen ersetzt werden sollen. Andererseits wurden im Rahmen der Arealüberbauung Gartenstadt Köschenrüti in Seebach 50 Wohnungen abgebrochen, wobei im Rahmen des Projekts etappiert rund 250 Wohnungen abgebrochen und bis 2030 durch 300 neue Wohnungen ersetzt werden sollen.
Die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen lag hingegen deutlich tiefer als in der Vergangenheit, da kein grösseres Neubauprojekt fertiggestellt wurde. Daraus resultiert ein negativer Wohnungssaldo.
Die Bausumme der fertiggestellten Projekte erreichte im zweiten Quartal rund 213 Millionen Franken und liegt damit unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Neu bewilligt wurden Bauprojekte für insgesamt rund 334 Millionen Franken, ebenfalls ein unterdurchschnittlicher Wert für die letzten Jahre.
Quartalsergebnisse zur Bautätigkeit sind durch zufällige Schwankungen geprägt, die vor allem davon abhängen, wann grössere Bauprojekte begonnen oder fertiggestellt werden.