Im dritten Quartal 2026 wurden 1262 Wohnungen fertiggestellt und 639 Wohnungen abgebrochen. Unter Berücksichtigung von Umbauten und weiteren Veränderungen erhöhte sich der Wohnungsbestand gegenüber dem zweiten Quartal 2026 um 606 Einheiten auf 238 961 Wohnungen. Damit liegt der Wohnungsbestand 2026 erstmals über dem Vorjahresendbestand, nachdem er in den ersten beiden Quartalen aufgrund der hohen Zahl an Abbrüchen noch rückläufig gewesen war.
Der Anstieg um 606 Wohneinheiten fällt in diesem Quartal überdurchschnittlich hoch aus, obwohl die Abbruchzahlen einen neuen Höchstwert erreicht haben. Ausschlaggebend ist die gleichzeitig hohe Zahl an Fertigstellungen, die den zweithöchsten je gemessenen Quartalswert erreicht. Zur hohen Anzahl an fertiggestellten Wohnungen trugen unter anderem der Riedtower im Quartier Leutschenbach in Oerlikon mit rund 220 Wohnungen sowie das Neubauprojekt Herzogenmühle in Schwamendingen mit weiteren 133 Wohnungen bei. Gleichzeitig wurden in Altstetten über 250 Wohnungen abgebrochen. Dies ist hauptsächlich auf zwei Ersatzneubauprojekte zurückzuführen: Für den Ersatzneubau Letzigarten wurden über 130 Wohnungen abgebrochen, wobei 376 neue Mietwohnungen geplant sind. Beim Ersatzneubau der Wohnsiedlung Salzweg wurden weitere 130 Wohnungen abgebrochen, wobei rund 300 neue Wohnungen vorgesehen sind.
Im dritten Quartal 2026 wurden Bauprojekte im Umfang von rund 545 Millionen Franken fertiggestellt. Die neu bewilligten Projekte beliefen sich auf rund 220 Millionen Franken und lagen damit rund 230 Millionen Franken unter dem Durchschnitt der letzten Jahre.
Quartalsergebnisse zur Bautätigkeit sind durch zufällige Schwankungen geprägt, die vor allem davon abhängen, wann grössere Bauprojekte begonnen oder fertiggestellt werden.