Mit der warmen Jahreszeit wird das Thema Tigermücken wieder aktuell. Die Tigermücke kommt noch nicht auf dem ganzen Stadtgebiet vor. Die getroffenen Massnahmen zur Bekämpfung zeigen Erfolg und können – wie 2020 in Wollishofen – auch zur Tilgung eines lokalen Vorkommens beitragen. Damit ein Vorkommen als getilgt betrachtet wird, dürfen während mindestens zwei Jahren keine Tigermücken oder Eier auftreten.
Infoveranstaltung im Industriequartier vom 6. Mai 2026
Am 6. Mai 2026 wurden die Bewohnerinnen und Bewohner im Industriequartier (Kreis 5) an einer Infoveranstaltung von Stadt und Kanton Zürich über die im Jahr 2026 geplanten Massnahmen gegen die Tigermücke informiert. Die Präsentation finden Sie hier: Folien Infoveranstaltung
Bekämpfung und Monitoring hat gestartet
Seit Woche 19 bekämpft eine beauftragte Firma Mückenlarven in Abwasserschächten und Dolen mit einem biologischen Mittel.
In der Woche 20 stellte die Firma m|u|t Umweltberatung zusammen mit einer Mitarbeiterin der Fachstelle Schädlingsprävention im Auftrag des Kantons Zürich in den betroffenen Quartieren wieder Eiablagefallen auf. Diese werden alle zwei Wochen durch die Fachstelle Schädlingsprävention kontrolliert und bleiben bis Mitte Oktober 2026 vor Ort. Eine Karte mit den Fallenstandorten ist online verfügbar.
Noch wurden keine Tigermücken gefunden
Alle bis jetzt eingetroffenen Meldungen sind Asiatische/Japanische Buschmücken, Aedes japonicus. Das ist eine der Tigermücke naheverwandte Art, die aber bei unseren klimatischen Bedingungen keine Krankheiten übertragen kann. Mehr Infos zur Buschmücke: Merkblatt Buschmücke
Bitte melden Sie schwarz-weiss gestreifte Mücken
Stülpen Sie am besten einen Becher über die Mücke und stellen Sie diesen für etwa 2 Stunden in den Tiefkühler. Machen Sie ein gut erkennbares Foto der Mücke auf dem die Stelle hinter dem Kopf von oben und die Enden der Hinterbeine klar sichtbar sind und melden Sie es unter muecken-schweiz.ch.
Bewahren Sie die Mücke bitte auf, falls eine Identifikation anhand des Fotos nicht möglich ist und eine Überprüfung im Labor erforderlich wird.
Mückenbrutstätten im Garten, Innenhöfen und auf dem Balkon beseitigen
Der Tigermücke genügen bereits kleinste Wasseransammlungen, etwa in Pfützen, Giesskannen, Blumentopfuntersetzern, Vasen oder anderen Behältern, um sich zu vermehren. Wasseransammlungen jeglicher Art sollten deshalb vermieden oder die Behälter wöchentlich entleert werden. Kontrollieren Sie zudem regelmässig Abflüsse und Dachrinnen auf Verstopfung. Regentonnen sollten mit Gardinenstoff und Gummiband dicht verschlossen oder wöchentlich mit dem biologischen Wirkstoff Bti behandelt werden.
Im betroffenen Gebiet erhalten Sie den Wirkstoff bei Bedarf bei der Fachstelle Schädlingsprävention des UGZ (T +41 44 412 42 73).
Mit der konsequenten Umsetzung dieser Massnahmen helfen Sie mit, die Ansiedlung der Tigermücke zu verhindern.