Von Mitte Mai bis Mitte Oktober überwacht die Stadt Zürich gemeinsam mit dem Kanton das Vorkommen der Tigermücke in den Quartieren Wipkingen, Industriequartier, Hirslanden und Wiedikon. Positive Fallen gab es bisher in Wipkingen, Industriequartier und Hirslanden. Weitere Meldungen stammen aus dem Industriequartier, Hirslanden, Oerlikon und Höngg.
Seit 2017 überwacht die Stadt Tigermückeneinschleppungen mit Fernreisebussen auf dem Busbahnhof. Auch hier hatten wir diesen Sommer positive Eiablagefallen und einzelne adulte Tigermücken.
Die Stadt bekämpft Tigermückenlarven in Strassenschächten in Wipkingen, dem Industriequartier, Hirslanden, Wiedikon und rund um den Carparkplatz mit einem biologischen Larvizid.
Die Tigermücke profitiert vom Hitzesommer
Die anhaltende Hitze scheint die Ausbreitung der Tigermücke zu begünstigen. Sie entwickelt sich in der Nähe der Menschen in kleinen Ansammlungen von stehendem Wasser. Wegen der geringen Regenmengen haben viele ihre Pflanzen gegossen, was zu stehendem Wasser in Untertellern geführt hat. Zudem sind die Regenwassertonnen nicht ausgetrocknet. Diese Bedingungen schaffen ideale Brutstätten für die Tigermücke. Einen guten Überblick über die wichtigsten Massnahmen vermittelt der Flyer des Schweizerischen Mückennetzwerks.
6 Tage vom Ei bis zur Mücke
Bei Temperaturen über 25 Grad dauert die Entwicklung vom Ei bis zur Mücke nur 6 Tage. Alle Wasseransammlungen, die nicht vorher geleert, entfernt oder mit einem biologischen Mittel gegen Stechmückenlarven behandelt wurden, können so zu Mückenbrutstätten werden.
In den betroffenen Gebieten erhalten Sie den Wirkstoff bei Bedarf bei der Fachstelle Schädlingsprävention des UGZ (T +41 44 412 42 73).
Mit der konsequenten Umsetzung dieser Massnahmen helfen Sie mit, die Ansiedlung der Tigermücke zu verhindern.
Bitte melden Sie schwarz-weiss gestreifte Mücken
Stülpen Sie am besten einen Becher über die Mücke und stellen Sie diesen für etwa 2 Stunden in den Tiefkühler. Machen Sie ein gut erkennbares Foto der Mücke auf dem die Stelle hinter dem Kopf von oben und die Enden der Hinterbeine klar sichtbar sind und melden Sie es unter muecken-schweiz.ch.
Bewahren Sie die Mücke bitte auf, falls eine Identifikation anhand des Fotos nicht möglich ist und eine Überprüfung im Labor erforderlich wird.