Im Auftrag der Stadt Zürich hat Sotomo 2025 erneut untersucht, wie Zürcher*innen Belästigungen im öffentlichen Raum erleben und damit umgehen. Die Ergebnisse zeigen: Zwei Drittel der Befragten haben bereits entsprechende Vorfälle beobachtet, über ein Fünftel war selbst betroffen – Frauen, jüngere Menschen und Minderheiten besonders häufig. Die Kampagne «Zürich schaut hin» ist vor allem bei jüngeren Personen bekannt und wird mehrheitlich positiv wahrgenommen. Auch das Meldetool wird geschätzt. Insgesamt bestätigt die Befragung die Bedeutung von Sensibilisierung und niederschwelligen Unterstützungsangeboten, macht aber auch deutlich, dass weitere Anstrengungen nötig sind.