Baukulturelle Werte zu erhalten ist ein zentrales Ziel der Stadt Zürich. In einer dynamisch wachsenden Stadt ist es wichtig, mit prägenden und identitätsstiftenden Bauten und Freiräumen sorgfältig umzugehen. Das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) bildet dabei eine wichtige Grundlage. Es hilft, die räumlichen Qualitäten der Stadt zu erkennen und zu erhalten.
In der Regel wirkt das ISOS im Baubewilligungsverfahren indirekt, also über die Bau- und Zonenordnung (BZO). In bestimmten Fällen kann es jedoch auch direkt wirksam werden – mit der sogenannten ISOS-Direktanwendung. Dabei gilt ein verstärkter Schutz des betroffenen Ortsbilds. Dies kann Auswirkungen auf das Baubewilligungsverfahren und die Verfahrensdauer haben.
Dieser Leitfaden richtet sich an Bauherrschaften und Planende. Er führt über zentrale Fragestellungen in die Thematik ein und bietet bei Bedarf weiterführende Erläuterungen zu wichtigen Begriffen.