Die Studie untersucht den Einsatz von Holz-Luftkanälen in Büroräumen und vergleichbaren Nutzungen. Sie kommt zum Schluss, dass sich diese grundsätzlich für Anwendungen ohne grosse Temperatur- oder Feuchtigkeitsunterschiede eignen.
Aus ökologischer Sicht schneiden Holz-Luftkanäle deutlich besser ab als herkömmliche Blechkanäle oder Wickelfalzrohre: Ihre grauen Treibhausgasemissionen (gTHGE) sind um den Faktor 3,5 bis 6 geringer.
Der funktionale und potenziell wirtschaftliche Mehrwert liegt vor allem in der Mehrfachnutzung als Gestaltungselement. Holz-Luftkanäle lassen sich in den Innenausbau integrieren und beispielsweise als Sitzbänke, Wandschränke oder raumakustische Absorber nutzen.
Durch diese Synergien stellen sie insbesondere bei Luftvolumenströmen von 1000 bis 4000 m³/h und entsprechenden gestalterischen Anforderungen eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Lüftungskanälen dar.