Stadthausquai 17
8001 Zürich
Am 1. Juli 1996 ist das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann in Kraft getreten. Es stellt einen Meilenstein in der Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben dar: Das Gleichstellungsgesetz hat rechtliche Grundlagen geschaffen, die zuvor gefehlt haben, und Gleichstellung als verbindlichen Anspruch in der Arbeitswelt verankert.
So verbietet das Gleichstellungsgesetz seit 30 Jahren direkte und indirekte Diskriminierung aufgrund des Geschlechts im Erwerbsleben und verankert Themen wie sexuelle und sexistische Belästigung am Arbeitsplatz und Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern auf Gesetzesstufe.
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums blicken wir zurück und schauen gleichzeitig nach vorne: Wie ist das Gleichstellungsgesetz entstanden? Und wie wurde es bisher angewandt? In welchen Bereichen konnte es Wirkung entfalten – und wo bestehen weiterhin Lücken? Wie müsste eine Revision des Gleichstellungsgesetzes aussehen, um den Herausforderungen der kommenden Jahre gerecht zu werden?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich der BiblioTalk Spezial am 16. Juni 2026 mit ausgewiesenen Fachpersonen zum Gleichstellungsgesetz aus Verwaltung, Forschung und Gesetzgebung. Auf dem Podium diskutieren:
- Claudia Kaufmann, Juristin, u.a. ehemalige Leiterin des Eidg. Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann und ehemalige Ombudsfrau der Stadt Zürich
- Elisabeth Joller, Akademische Co-Leiterin am Institut für Föderalismus, Universität Freiburg
- Min Li Marti, Nationalrätin
Moderation: Christina Caprez
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion können die Gespräche bei einem Apéro vertieft werden.
Anmeldung
Bei Bedarf steht ein*e Gebärdensprachdolmetscher*in zur Verfügung.
Anmeldung bis zum 9. Juni 2026.