Selbstwirksamkeit und Wohlbefinden als Voraussetzung für kreative Prozesse
FLOW ist ein Zustand vertiefter Konzentration und intrinsischer Motivation, in dem Kinder völlig im eigenen Tun aufgehen. Er gilt als einer der nachhaltigsten Bildungsmomente der frühen Kindheit. FLOW stärkt das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit und trägt damit zur psychischen Gesundheit und Resilienz bei.
In unserer leistungsorientierten Zeit stehen Kinder jedoch früh unter Förder- und Erwartungsdruck. Der Kurs lädt dazu ein, die eigene Haltung zu überprüfen. Es geht darum, Kindern Zeit, Raum und Musse zu geben, ihrer Neugier zu folgen und damit potenzielle FLOW-Momente zu erkennen und zu ermöglichen. FLOW lässt sich nicht anleiten oder steuern, aber förderliche Rahmenbedingungen können ihn begünstigen.
Zielgruppen
Pädagogische Fachpersonen (Vorschulbereich / Kindergartenstufe / Betreuung)
Ziele
- FLOW-Konzept und seine Bedeutung für Selbstwirksamkeit, Wohlbefinden und Resilienz verstehen
- FLOW-Momente bei Babys und Kleinkindern erkennen
- Einschätzen können, wann Zurückhaltung und wann Unterstützung angezeigt ist
- hemmende und fördernde Faktoren für kreative Prozesse und FLOW kennen
- erproben und reflektieren eigenes FLOW-Erleben
- konkrete Impulse für das Ermöglichen von FLOW im pädagogischen Alltag erhalten
Kursleitung
Karin Kraus, Kunstpädagogin, Studienleiterin und Dozentin CAS Kulturelle Bildung, Hochschule der Künste Bern HKB; Gründerin & Geschäftsleiterin der Stiftung Lapurla; Erwachsenenbildnerin SVEB 2.
Bemerkungen
Die Teilnehmenden erhalten ein Exemplar der Fokuspublikation «Ästhetische Bildung & Kulturelle Teilhabe – von Anfang an!»