Stadionbrache Hardturm
8005 Zürich
Caterina De Nicola spürt man in Zürich. Sie arbeitet mit Geräuschen, mit modularen Maschinen, die blinken und summen wie kleine Wesen, und mit Feedback, das sich selbst füttert wie ein hungriger Geist. Da steigen tiefe Klänge auf, ganz langsam, wie Nebel, der aus dem Boden kriecht. Und dann plötzlich dieses Schneidende, dieses Kratzen in der Luft, als würde der Raum selbst sprechen lernen. Und wenn es vorbei ist, bleibt etwas zurück. So ein Zittern in der Atmosphäre, als hätte der Raum sich etwas gemerkt.