Jede fünfte Person über 55 Jahre wurde in der Schweiz in den vergangenen Jahren mit Betrugsversuchen im Netz konfrontiert. Dieser alarmierende Trend zeigt sich zunehmend auch in den angeordneten Beistandschaften für ältere Menschen, welche Opfer von Internetkriminalität, finanzieller Missbrauch und digitalen Heiratsschwindlern wurden.
Mit der fortschreitenden Digitalisierung verlagern Betrugsbanden ihre Aktivitäten verstärkt ins Netz. Dadurch agieren sie oft unerkannt und nutzen neue Technologien wie künstliche Intelligenz, um Identitätsdiebstahl, Datenklau oder ausgeklügelte Täuschungen zu begehen.
Wie gehen Betrüger*innen typischerweise vor? Wie können wir uns im digitalen Raum sicher bewegen? Und sind Senior*innen besonders gefährdet, ins Visier solcher Betrüger*innen zu geraten?
Betroffene fühlen sich durch die Erfahrung des Getäuschtwerdens oft verletzt und reagieren mit Gefühlen von Scham oder Selbstzweifel. Ein finanzieller Missbrauch bedeutet nicht nur materiellen Verlust, sondern auch eine psychische Belastung. Umso wichtiger ist die Frage: Warum sollten Betroffene trotzdem Anzeige erstatten – und wie können Angehörige und Beistandspersonen bei einem Verdacht richtig reagieren?
Wir laden Sie herzlich ein, an dieser Weiterbildung teilzunehmen und Ihr Wissen zu stärken, um digital sicher unterwegs zu sein.
Ort
Volkshaus Zürich
Weisser Saal
Stauffacherstrasse 60
8004 Zürich
Kostenlos für private Beiständ*innen.
Soziale Dienste
Begleitung private Beiständ*innen