Wie können wir Biodiversität erfassen, ohne jede Art einzeln suchen, beobachten oder fangen zu müssen? Lebewesen hinterlassen ständig Spuren ihrer DNA in der Umwelt – auch in der Luft. Durch das Sammeln und Analysieren dieser sogenannten Umwelt-DNA (eDNA) können gleichzeitig Hinweise auf Pflanzen, Wirbeltiere, Arthropoden, Pilze und weitere Organismengruppen erfasst werden.
Im Lunch Talk vom 3. Dezember gibt Fabian Roger einen Einblick in das Potenzial von luftgetragener eDNA für das Biodiversitätsmonitoring. Anhand aktueller Pilotprojekte zeigt er, wie diese Methode klassische Feldinventare ergänzen kann, welche neuen Möglichkeiten sich für die Beobachtung von Biodiversität in komplexen und urban geprägten Räumen ergeben, und wo bei der Interpretation der Daten weiterhin Grenzen und Herausforderungen bestehen. Der Beitrag zeigt damit nicht nur eine neue Technologie vor, sondern auch eine neue Perspektive darauf, wie Biodiversität in Städten und anderen stark genutzten Landschaften sichtbar und langfristig messbar gemacht werden kann.
Der kostenlose online-Talk findet auf Zoom statt. Teilnahmelink ab 3. Dezember auf «Zukunft Stadtnatur».