Es gibt viele gute Gründe, Hülsenfrüchten wieder mehr Beachtung zu schenken. Sie funktionieren in schnellen Alltagsgerichten genauso wie in der anspruchsvollen Kulinarik. Ein einfaches Hummus aus Kichererbsen ist im Nahen Osten, seinem Ursprungsgebiet, ein beliebtes Finger Food; Kidney-Bohnen sind aus einem zünftigen Chili nicht wegzudenken; ein herzhafter Linseneintopf kommt nie aus der Mode; und was wäre die beliebte asiatische Küche ohne Edamame? Auch Starköche von Andreas Caminada über Johann Lafer bis zu Gordon Ramsay lassen Hülsenfrüchte nicht links liegen, sondern zaubern aus ihnen neue Köstlichkeiten.
Nicht umsonst werden Hülsenfrüchte gern als Kraftpakete oder Superfood bezeichnet. Von allen pflanzlichen Lebensmitteln haben sie zum Beispiel den höchsten Eiweissgehalt, und sie sind mit wenigen Ausnahmen fettarm. Hülsenfrüchte sind auch reich an Mineralien wie Kalium, Magnesium und Eisen sowie an B-Vitaminen. Die Ballaststoffe aus den Hülsen sind zudem gut für die Verdauung.
Hülsenfrüchte sind übrigens auch gut für die Umwelt: Sie benötigen im Anbau wenig Wasser, ihre Blüten bieten Futter für Insekten, und sie können die Bodenqualität verbessern, indem sie Stickstoff aus der Luft in Dünger umwandeln.
Hülsenfrüchte sind keine Ersatzzutat und kein Trend. Sie sind solide Lebensmittel mit viel Potenzial.
In diversen Restaurant der Stadt Zürich unter anderem im Stadtspital Zürich und in den Gesundeheitszentren für das Alter Wildbach, Bachwiesen, Mattenhof und Entlisberg.