Im Alter verändern sich viele Dinge, auch die Wirkung von Alkohol, Tabak oder anderen Substanzen auf den Körper. Die Suchtpräventionsstelle berät und unterstützt Senior*innen, Angehörigen und Fachpersonen in Alters- und Pflegeeinrichtungen mit konkreten Angeboten.
Bereitet Ihnen der Konsum von Alkohol, Tabak oder anderen Substanzen Sorgen bei Ihnen selbst oder bei jemandem, der Ihnen nahesteht?
Kompass 60+ ist ein vertrauliches Gesprächsangebot für Senior*innen ab 55 Jahren und deren Angehörigen. Besonders beim Übergang in den Ruhestand lohnt es sich, das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Im Alter reagiert der Körper sensibler auf Substanzen. Deshalb kann gerade in Übergangsphasen ein riskanter Konsum entstehen oder sich verstärken.
In 1 bis 2 Gesprächen à 45–90 Minuten mit einer Fachperson können Sie Ihren Konsum einschätzen und mögliche nächste Schritte besprechen. Bei Bedarf erfahren Sie, welche weiteren Angebote passen. Das Angebot ist kostenlos und findet telefonisch, online oder vor Ort statt.
Trinkt jemand mehr als früher? Zieht sich eine Person zurück oder wirkt in Gesprächen ablehnend? Wer solche Veränderungen früh erkennt, kann gezielter unterstützen.
Früherkennung und Frühintervention (F+F) unterstützt Teams in Alters- und Pflegeeinrichtungen dabei, Veränderungen bei Bewohner*innen rechtzeitig wahrzunehmen, den Handlungsbedarf zu klären und betroffene Menschen respektvoll zu begleiten.
Ein klarer Handlungsplan gibt Orientierung und entlastet die Mitarbeitenden. Er legt fest, worauf zu achten ist, wie Gespräche geführt werden und wer wann einbezogen wird. Das stärkt die Zusammenarbeit im Team, mit Angehörigen und mit externen Fachstellen.
Die Suchtpräventionsstelle unterstützt Sie bei der Entwicklung eines Handlungsplans.