Fachpersonen im Frühbereich begegnen im Alltag immer wieder herausfordernden Situationen – sei es im Gespräch mit Eltern, im Umgang mit auffälligem Verhalten oder bei Fragen rund um Bildschirmmedien. Die folgenden Angebote der Suchtpräventionsstelle unterstützen Sie dabei mit praxisnahen Weiterbildungen, konkreten Gesprächstools sowie Veranstaltungen für Eltern.
Die Veranstaltung richtet sich an Eltern von Kindern bis 4 Jahren und greift Fragen zum altersgerechten Umgang mit Bildschirmmedien auf. Kitas können die Elternveranstaltung «Nuggi, Stofftier, Handybildschirm?» buchen.
Die kostenlose Veranstaltung zeigt:
- wie Eltern ihr Kind im Umgang mit digitalen Medien begleiten können
- welchen Einfluss das eigene Medienverhalten der Eltern auf das Kind hat
- wie digitale Medien bewusst und altersgerecht eingesetzt werden.
Die 3-tägige MOVE-Weiterbildung «Gelingende Gespräche mit Eltern führen» richtet sich an Fachpersonen aus Kitas, Spielgruppen, der Familienberatung, der Hebammenarbeit und weiteren Angeboten für Kleinkinder.
Die Teilnehmenden erwerben Kompetenzen, um Gespräche mit Eltern sicher, empathisch und wirksam zu gestalten, insbesondere bei sensiblen oder herausfordernden Themen.
Zwölf Bausteine verbinden kurze theoretische Inputs mit unmittelbar anwendbaren Methoden. Im Fokus stehen:
- Veränderungsmotivation bei Eltern fördern
- Empathie als Grundlage für Vertrauen
- Umgang mit Belastungen und Stress
- konstruktiver Umgang mit Widerstand.
In Kleingruppen-Übungen und Rollenspielen trainieren Sie Gesprächssituationen und übertragen sie auf Ihre berufliche Praxis.
Der Kurs wird einmal pro Jahr durchgeführt.
Melden Sie sich für den Kurs an.
Wenn ein Kind sich zurückzieht, stiller ist als sonst oder besonders viel Nähe sucht, stellt sich die Frage: Was steckt dahinter?
Die Weiterbildung «Halt geben» richtet sich an Fachpersonen der frühen Kindheit. Sie vermittelt, wie Kinder von Eltern mit Suchterkrankung unterstützt werden können: im Alltag, im Team und im Gespräch mit den Eltern.
Die Weiterbildung nimmt folgende Themen auf:
- Wie entsteht Sucht und was bedeutet das für Kinder und Familien?
- Wie spreche ich herausfordernde Themen mit Eltern an?
- Wo liegen meine eigenen Grenzen und wann brauche ich externe Unterstützung?
Vor der Weiterbildung findet ein Vorgespräch statt. So kann die Weiterbildung individuell auf die jeweilige Einrichtung abgestimmt werden.
Früh erkennen, wann ein Kind auffälliges Verhalten zeigt, ist in der Kita entscheidend. Früherkennung und Frühintervention (F+F) helfen dabei, rechtzeitig zu handeln.
Das Vorgehen umfasst drei Schritte:
- Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern frühzeitig erkennen
- den Handlungsbedarf klären
- passende Massnahmen für Kinder und Eltern einleiten.
Wer gezielt beobachtet, Auffälligkeiten festhält und im Team klare Abläufe hat, handelt sicherer. Ein Handlungsplan hilft, problematische Entwicklungen bei den Eltern direkt anzusprechen. Bei Bedarf können externe Fachstellen frühzeitig beigezogen werden.
Interessierte Kitas können sich direkt bei der Suchtpräventionsstelle melden.
8005 Zürich