Für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen und Familien ist es wichtig, dass sich alle Beteiligten verstehen, auch unter Berücksichtigung sozialer und kultureller Lebenslagen. Eine klare Kommunikation fördert Vertrauen und schafft die Grundlage für einen offenen Austausch sowie eine tragfähige Zusammenarbeit mit den Eltern.
Interkulturell Dolmetschende unterstützen den Austausch mit Familien mit wenigen oder keinen Deutschkenntnissen. Sie erleichtern die Verständigung zwischen Fachpersonen und Familien, stärken eine vertrauensvolle Gesprächsführung und fördern den Zugang zu Unterstützungs- und Förderangeboten.
Im Rahmen des Massnahmenplans Frühe Förderung 2026–2031 fördert das Sozialdepartement den Einsatz interkulturell Dolmetschender und übernimmt die Kosten, wenn die Gespräche der Unterstützung und Förderung der Kinder dienen.
Das Angebot richtet sich an:
- Selbständige Fachpersonen des Gesundheitsbereiches z.B. Kinderärzt*innen, Hebammen und Pflegfachpersonen Wochenbett
- Private Trägerschaften der Frühen Förderung z.B. Kitas, Tagesfamilien, Familienzentren und Spielgruppen
- Elterngespräche im Rahmen des Programms «Gut vorbereitet in den Kindergarten» für Kitas, die am Programm teilnehmen
- Die Fachperson stellt fest, dass Verständigungsprobleme bestehen und ein Einsatz einer interkulturell dolmetschenden Person sinnvoll ist.
- Sie meldet den Einsatz mindestens eine Woche vor dem Gespräch mit dem entsprechenden Anmeldeformular an.
- Die Anfrage wird geprüft.
- Nach Prüfung der Anfrage wird die Fachperson informiert.
- Eine geeignete Dolmetschperson wird gesucht und der Einsatz organisiert.