Der öffentliche Raum soll allen Bewohner*innen der Stadt Zürich gleichermassen zur Verfügung stehen, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Geschlechtsidentität, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Hautfarbe und unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Behinderung leben.
Am häufigsten sind jüngere Frauen von sexueller und sexistischer Belästigung betroffen. Auch Schwule, Bisexuelle und trans Menschen sind immer wieder Zielscheibe von Beleidigungen und Übergriffen. In der Stadt Zürich sollen sich alle sicher und frei im öffentlichen Raum bewegen können, ohne Angst vor sexuellen, sexistischen, homo- und transfeindlichen Belästigungen und Übergriffen.
Seit 2021 bündelt das Projekt «Zürich schaut hin» vielfältige Massnahmen und Angebote gegen sexistische, homo- und transfeindliche Belästigung und Übergriffe im öffentlichen Raum. Das Projekt war zeitlich begrenzt bis Ende 2025. Die Evaluation von econcept sowie die zweite Befragung vom Forschungsinstitut Sotomo haben gezeigt: «Zürich schaut hin» wirkt. Deshalb hat die Stadt entschieden, das Projekt als fixes Angebot weiterzuführen.