Ab Herbst 2026 kommen die Velofahrenden vom Stauffacherquai her über die Selnaustrasse, die Sihlamtsstrasse, die Flössergasse und die Tödistrasse sicher und einfach in Richtung See.
Die Velos erhalten meist Vortritt und mehr Platz auf der Strasse. Die Velovorzugsroute wird mit einem grünen Band und Piktogrammen klar erkennbar markiert.
Die bestehenden Tempo-30-Zonen an der Tödistrasse, der Sihlamtsstrasse und der Flössergasse bleiben erhalten. Gleiches gilt für die bestehenden Einbahnstrassen. An Kreuzungen innerhalb der Tempo-30-Zonen wird der Rechtsvortritt aufgehoben, so haben die Velofahrenden Vortritt auf der Velovorzugsroute.
Um Platz zu schaffen für die Velovorzugsroute werden 65 weisse Parkplätze und einer in der Blauen Zone aufgehoben.
Damit es auf der Velovorzugsroute kein Durchgangsverkehr gibt, wird es für die Autos nicht mehr möglich sein, von der Brandschenkestrasse in die Flössergasse abzubiegen. Zudem werden die Autos von der Tödistrasse nicht mehr geradeaus in die Flössergasse fahren können, was die Flössergasse vom Autoverkehr entlastet.
Am Bleicherweg wird der bestehende Strassenrand angepasst, damit das Linksabbiegen aus der Tödistrasse auch für LKWs und Busse möglich wird. Derzeit ist für den Schwerverkehr nur das Geradeausfahren möglich.
Entlang der Tödistrasse und der Flössergasse werden an den Kreuzungen Trottoirüberfahrten erstellt. Diese verdeutlichen einerseits den Vortritt der Velofahrenden auf der Strasse, andererseits verbessern sie die Sicherheit und den Komfort für die Zufussgehenden. Sie müssen nicht mehr bei jeder Kreuzung einen Schritt vom Trottoir runter auf die Strasse machen und wieder hoch aufs Trottoir, sondern können auf der Höhe des Trottoirs weitergehen und die Strasse queren.
Bei den Querungen der Velovorzugsroute mit der Brandschenkestrasse und dem Bleicherweg werden die bestehenden Verkehrsinseln optimiert.
Um mehr Platz für die Zufussgehenden zu schaffen, werden in Teilen der Flössergasse die Trottoirs verbreitert.
Ein 40 Zentimeter breites, grünes Farbband entlang der Fahrbahn macht die Velovorzugsroute erkennbar. Es dient nur zur Orientierung. Die Velofahrer*innen müssen nicht darauf fahren und auch keinen Mindestabstand dazu halten.