Affoltern gehört zum Stadtkreis 11 und grenzt an die Quartiere Seebach, Oerlikon, Höngg und, in kleinen Abschnitten, auch an Wipkingen und Unterstrass. Im Norden stösst es an die Gemeindegrenzen zu Regensdorf und Rümlang. Es ist der einzige Stadtrand Zürichs, der in die offene Landschaft übergeht.
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Im Veranstaltungsformat Affoltern Diagonal informieren Stadträt*innen, Fachpersonen aus der Verwaltung oder private Bauherrschaften im Jahresrhythmus über laufende und künftige Projekte in Affoltern. An den öffentlichen Informationsveranstaltungen wird zu den Themen Hoch- und Tiefbau, Städteplanung sowie Grün- und Freiräume informiert.
Am 21. September 2026 fand im Chronesaal des Hotels Kronenhof in Affoltern zum siebten Mal die Diagonal-Veranstaltung statt. Etwa 150 Quartierbewohner*innen nutzten die Gelegenheit, um sich aus erster Hand über aktuelle Projekte in den Bereichen Hochbau, Tiefbau, Freiraum, Energie und Verkehr zu informieren.
Stadtrat Tobias Langenegger eröffnete den Abend mit Einblicken in die Planungen und den aktuellen Stand wichtiger Schulanlagen. Der Neubau der Sekundarschule Wolfsblick wurde im Juli 2026 termingerecht abgeschlossen und auf den Schuljahresbeginn hin bezogen. Das neue Objekt bietet Platz für 20 Sekundarklassen sowie Räume für das Konservatorium Zürich und eine Doppelsporthalle. Auch die alte Turnhalle der Schulanlage Riedenhalden wurde zu einer modernen Mensa für den Tagesschulbetrieb umgebaut, wobei hier wertvolle Erfahrungen mit einer E-Baustelle ohne Verbrennungsmotoren und dem Thema Re-Use gesammelt wurden. Beim denkmalgeschützten Schulhaus Käferholz haben kürzlich die Vorbereitungen für die Instandsetzung begonnen, die bis Anfang 2029 abgeschlossen sein soll. Im Bereich Wohnen läuft derzeit der Architekturwettbewerb für den ergänzenden Neubau und die Instandsetzung der städtischen Wohnsiedlung Unteraffoltern III, wobei das Resultat im Februar 2027 erwartet wird und 50 bis 60 neue Wohnungen im Sinne des Drittelsziels entstehen. Auch bei der Zentrumsentwicklung geht es voran: Die Sanierung des Zehntenhauses ist Anfang 2026 gestartet und soll bis Ende 2027 beendet sein. Parallel dazu läuft die Überarbeitung des Gestaltungsplans Zentrum Affoltern in Abstimmung mit privaten Projekten. Zudem befinden sich das Gemeinschaftszentrum und der Quartierpark in der Planungsphase mit einem Baubeginn voraussichtlich im Jahr 2029.
Stadträtin Simone Brander, Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, präsentierte anschliessend die aktuellen Projekte rund um Grünräume, Bäche und Strassen. Sie teilte mit, dass der geplante Quartierpark Affoltern die Wünsche der Bevölkerung – wie einen barrierefreien Rundweg, Schatten und neue Spielgeräte – direkt in die Planung einfliessen lässt. Der Baubeginn ist für 2029 vorgesehen. Auf der Parzelle «Im Hagenbrünneli» entsteht zudem ein neues Schülergartenareal der Gesellschaft für Schülergärten Zürich, das ab Frühjahr 2027 von Kindern bewirtschaftet werden kann. Der beliebte mobile Recyclinghof tourt weiterhin durch das Quartier mit den nächsten Stationen an der Schule Hürstholz sowie der Schule Ruggächer und bietet neu auch eine kostenlose Reparaturberatung an.
Neben der anstehenden Öffnung von weiteren 90 Metern des Holderbachs im Jahr 2027 ist auch die naturnahe Umgestaltung des 2,5 Kilometer langen Katzenbach-Abschnitts ein zentrales Thema, wozu derzeit eine Onlinebefragung durchgeführt wird.
Geduld ist weiterhin bei der Glaubtenstrasse gefragt, wo die Arbeiten an Kanälen, Leitungen und Bushaltestellen bis August 2027 dauern. Bei den Velovorzugsrouten (Affoltern–Oerlikon sowie Katzensee–Affoltern–Bucheggplatz) sorgen hingegen laufende Rekurse und Einsprachen für Verzögerungen.
Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, informierte über die Energie- und ÖV-Projekte. Er startete mit einem Rückblick und erwähnte die Tramtaufe zusammen mit dem Quartierverein am 22. November 2025. Bei der städtischen Abstimmung vom 14. Juni 2026 stimmte die Bevölkerung dem städtischen Projektanteil mit klaren 68.02% zu. Nun liegt das Steuer beim Kanton, wobei die Beratung im Kantonsrat und bei einem allfälligen Referendum die kantonale Volksabstimmung im Jahr 2027 anstehen, gefolgt vom Spatenstich 2028 und der geplanten Inbetriebnahme ab 2031. Auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2026 fahren die Tramlinien zudem wieder regulär über das Bahnhofquai und die Linie 32 erhält angepasste Abfahrtszeiten bei unverändertem Takt. Neben dem ÖV wird im Zuge des Tramprojekts an der Wehntalerstrasse auch die Trinkwasserversorgung umfassend erneuert. Um die Versorgungssicherheit während der Bauphase zu gewährleisten, werden vier bis sechs Kilometer provisorische Wasserleitungen verlegt und ein neuer Druckreduzierschacht an der Schauenbergstrasse als Verbindung zwischen Glatt- und Bergzone realisiert.
Ganz zum Schluss präsentierten Cäcilia von Arb und Bernadette Zähnler die Genossenschaft «meh als gmües». Diese betreibt in Zürich-Affoltern solidarische Landwirtschaft, baut Gemüse für rund 250 Haushalte an und setzt sich stark für Biodiversität und Community-Förderung im Quartier ein. Im Anschluss an die Präsentationen folgte eine Fragerunde. Danach nutzten die anwesenden Quartierbewohner*innen beim gemeinsamen Apéro die Gelegenheit für persönliche Gespräche mit den Stadträten und Expert*innen.
Das sechste Affoltern Diagonal fand am 20. Oktober 2025 statt. Die Bevölkerung wurde dabei über aktuelle Hochbau-, Tiefbau-, Freiraum- und Verkehrsprojekte im Quartier informiert.
Stadtrat André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements durfte die Infoveranstaltung eröffnen und über 200 Quartierbewohner*innen im Kronensaal im Hotel Kronenhof willkommen heissen. Er berichtete über verschiedene öffentliche Bauvorhaben und hielt fest, dass der Neubau der Schulanlage Furttal aufgrund des anhaltenden Geburtenrückgangs in Zürich nicht mehr verfolgt wird. Die Sekundarschulanlage Im Isengrind ist dafür weiterhin im Bau und soll im Sommer 2026 von den Sek-Schüler*innen aus dem Schulhaus Käferholz bezogen werden. Dieses muss instandgesetzt und umgebaut werden. Das Projekt ist aktuell ausgeschrieben und der Baustart soll 2026 erfolgen, damit 2028 die neuen Primarschüler*innen aus dem Quartier dort einziehen können. Ein besonderes Projekt ist die Baustelle bei der Schulanlage Riedenhalden: die erste E-Baustelle der Schweiz, wodurch Lärm um 30% und Treibhausgasemissionen um 10% reduziert werden können.
Von den Schulen ging es über zum Thema Wohnen: Die städtische Wohnsiedlung Unteraffoltern III muss instandgesetzt werden. Im Sinne des Drittelsziel hat der Stadtrat beschlossen, dass neben dem Umbau auch ein ergänzender Neubau entstehen soll, welcher 30 bis 50 neue Wohnungen schafft. Der Baubeginn dazu wird jedoch nicht vor 2030 sein. Ausserdem befindet sich die Stadt in der frühen Planungsphase zur Instandsetzung des Gemeinschaftszentrums und des Quartierparks. Zum Projekt des Parks wird es vor Baubeginn im 2029 einen Dialog mit dem Quartier geben.
Es ging auch um die Fortschritte der Zentrumsentwicklung in Affoltern. Die Sanierung des Zehntenhauses ist gestartet, wobei bis 2026 Quartiertreff, Ateliers und ein Aussenbereich im EG entstehen. Anfang nächstes Jahr soll ausserdem der Gestaltungsplan zum Zentrum Affoltern mit den Hochbauvorhaben von der Migros und der Post öffentlich aufgelegt werden. Der Zentrumsplatz soll zu einem Treffpunkt für das Quartier werden.
Simone Brander, Vorsteherin des Tiefbau- und Entsorgungsdepartement, informierte über die aktuellen Verkehrs- und Freiraumprojekte im Quartier und insbesondere zu den Aufwertungen rund um die Bushaltestelle Fronwald und den Bahnhof Affoltern. Neben der Sanierung der Leitungen und Kanäle an der Jonas-Furrer-Strasse, wird die Bushaltestelle Fronwald hindernisfrei ausgebaut. Entlang des Fussballplatzes entsteht ein Grünstreifen mit neuen Bäumen und entlang der Stöckengasse gibt es ein neues Trottoir. Die Fuss- und Velounterführung Kunzweg wird optimiert, es entstehen Sitzbänke in direkter Umgebung des Bahnhofs und der Wendeplatz zwischen Fussballfeld und Bahnhof wird aufgehoben und zu einem kleinen Park aufgewertet.
Die Schäden im Strassenbelag der Wehntalerstrasse werden ab Mitte November repariert. Ein Update zu den geplanten Velovorzugsrouten zeigte, dass die Planung zur Route Katzensee-Affoltern-Milchbuck läuft. Die Planauflage dazu soll bis Anfang 2026 stattfinden. Bei der Route Affoltern-Oerlikon werden aktuell die Einsprachen behandelt.
Im Mai 2025 hat ein neuer Gemeinschaftsgarten im Quartier Affoltern eröffnet. Zusammen bauen Quartierbewohnende an der Fronwaldstrasse Gemüse und Obst an und es sollen 20 neue Hochstammobstbäume gepflanzt werden.
Michael Baumer, Vorsteher Departement der Industriellen Betriebe, erzählte von den Finanzverhandlungen zum Tram Affoltern. Insgesamt stellt die Stadt 160 Millionen Franken für den Bau des Trams, welches die ÖV-Kapazität im wachsenden Norden gegenüber den Bussen um 50% erhöhen soll. Aktuell werden die rund 100 eingegangene Einsprachen zum Projekt verhandelt. Aufgrund der Projektgrösse wird die Plangenehmigung wahrscheinlich nicht vor Mitte 2027 erteilt. Die Eröffnung des Trams wäre dann im Jahr 2031 zu erwarten. Der nächste Ausbauschritt wäre dann die Tramtangente Nord, deren Inbetriebnahme auf ca. 2039 angestrebt wird.
Der Stadtrat informierte weiter zum Fahrplanwechsel im Dezember. Die neue Buslinie 44 wird am 15. Dezember 2025 in Betrieb genommen und fährt während den Spitzenzeiten am Morgen und Abend alle 30 Minuten zwischen Bahnhof Affoltern und ETH und schafft eine Anbindung zur Versuchsanstalt Reckenholz.
Auch die Wasserversorgung war ein Thema: Im Frühsommer 2025 haben sich an der Wehntalerstrasse gleich zwei Rohrbrüche ereignet, welche zur Sanierung der entsprechenden Transportleitung auf einer Strecke von rund 170 Metern führten.
Danach hielt Stephan Jack, Portfoliomanager der Liegenschaften Stadt Zürich, eine Präsentation zur Umsetzung der städtischen Wohnpolitik in Affoltern.
Nach den Präsentationen hatte das Publikum wie immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Anregungen anzubringen. Viele der Fragen betrafen dabei die Verkehrsplanung und den allgemeinen Verkehr im Quartier. Beim gemeinsamen Apéro konnten sich die Quartierbewohnenden anschliessend noch in bilateralen Gesprächen mit den Referent*innen austauschen.
Am 19. September 2023 fand bereits zum vierten Mal das Affoltern Diagonal statt. Drei Stadträt*innen sowie Vertreter*innen von Habitat 8000 AG, Swiss Life und dem Planungsdachverband Zürich und Umgebung informierten die Quartierbevölkerung über aktuelle Projekte und Entwicklungen im Quartier.
Stadtrat André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements eröffnete die Infoveranstaltung und hiess die rund 150 Quartierbewohner*innen im Kronensaal im Hotel Kronenhof herzlich willkommen. Er berichtete über verschiedene öffentliche Bauvorhaben: Als erstes gab er dem Publikum ein Update zur Quartieranalyse Affoltern, die bereits vor einem Jahr ausführlich vorgestellt worden war. Aufgrund der Rückmeldung aus dem Quartier wurde eine vertiefte Prüfung des Areals der Schulanlage Holderbach durchgeführt. Diese Prüfung hat ergeben, dass die Stadt den Standort Holderbach nicht weiter verfolgt und den zusätzlichen Schulraumbedarf auf dem Kempfareal realisieren will. Bis 2040 kann der Mindestbedarf von zusätzlich 35 Kassen planerisch gesichert werden.
Die Schulanlage Im Isengrind ist mitten in der Umsetzung. Das Schulhaus Käferholz ist instandsetzungsbedürftig und wird nach Abschluss der Bauarbeiten Im Isengrind instandgesetzt und zur Tagesschule umgebaut. Neu werden dort Primarschüler*innen zur Schule gehen. Zudem informierte Odermatt über die geplante Erweiterung und Instandsetzung der Schulanlage Staudenbühl.
Anschliessend wurden die Anwesenden über die laufenden Bauarbeiten im Seebad Katzensee informiert. Die Bauarbeiten laufen ausserhalb der Badesaison und sollen im Mai 2024 zum Saisonbeginn abgeschlossen sein. Die Gebäude sowie die Umgebung werden instandgesetzt.
Weiter wurde über die Zentrumsentwicklung in Affoltern informiert. Der Studienauftrag für das Herzstück Affolterns ist abgeschlossen und bildet die Basis für den Gestaltungsplan. Simone Brander informierte über die anstehende Quartiermitwirkung zur Gestaltung des Zentrumsplatzes. Abschliessend informierte André Odermatt über die geplante Instandsetzung und Nutzung des Zehntenhaus.
Philip Blum von Habitat 8000 AG und Lukas Schuler von Swiss Life gaben einen Einblick in die Projektentwicklung am Bergacker, wo neue Wohnungen fürs Quartier entstehen.
Danach informierte Simone Brander über die aktuellen Verkehrs- und Freiraumprojekte im Quartier. Sie thematisierte diverse Anpassungen im Strassenverkehr wie neue Veloabstellplätze, Sofortmassnahmen auf der Wehntalerstrasse und gab den aktuellen Stand zur Planung der Velovorzugsroute bekannt. In Affoltern wird der Betrieb des mobilen Recyclinghofs verlängert und ein temporäres Recyclingzentrum auf dem Areal Looächer ist in Planung.
Anschliessend gab Maren Peter vom Planungsdachverband Zürich und Umgebung einen spannenden Einblick in ein Reallabor, das die Möglichkeiten der Umgebungsgestaltung der Katzenseen überprüft.
Stadtrat Michael Baumer informierte über Neuerungen im Fahrplanwechsel 2023: Die Linie 37 wird bis Mühlacker verlängert. Zudem wird es eine neue Verbindung mit der Linie 42 von Seebach bis zur ETH Hönggerberg geben.
Weiter gab er ein Update zum Tram Affoltern. Voraussichtlich kann 2026 mit dem Bau begonnen und das Tram 2029 in Betrieb genommen werden. Er zeigte Visualisierungen und informierte über die geplante Tramtangente Nord.
Aktuell wird geprüft, ob Affoltern durch ein Fernwärmnetz erschlossen werden kann. Diese Prüfung wird bis Anfang 2024 abgeschlossen sein. Die Analyse zeigt aber bereits, dass in Affoltern wahrscheinlich kein Fernwärmenetz realisiert werden kann. Es gibt jedoch gute Einzellösungen für klimafreundliches Heizen in Affoltern und ein Beratungsangebot für Interessierte.
Nach den Präsentationen hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Anregungen anzubringen. Viele der Fragen betrafen dabei die Verkehrsplanung, insbesondere in Zusammenhang mit dem Recyclinghof Looächer, das Tram Affoltern und der allgemeine Verkehr im Quartier. Beim gemeinsamen Apéro konnten sich die Quartierbewohnenden anschliessend noch in bilateralen Gesprächen mit den Referent*innen austauschen.
Die Informationsveranstaltung «Affoltern Diagonal» fand am 3. Oktober 2022 bereits zum dritten Mal in Folge statt. Drei Stadträt*innen sowie ein Vertreter der Kirchenpflege informierten die Quartierbevölkerung über aktuelle Projekte und Entwicklungen im Quartier.
Stadtrat André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements, machte den Auftakt und hiess die rund 150 Quartierbewohner*innen in der reformierten Kirche Glaubten willkommen. Er freute sich darüber, dass die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder stattfinden konnte, besonders, da seit dem zweiten Affoltern Diagonal vor einem Jahr viel passiert sei.
Dann berichtete Stadtrat Odermatt über verschiedene öffentliche und private Bauvorhaben: Er gab dem Publikum ein Update zur Quartieranalyse Affoltern, die bereits vor einem Jahr ausführlich vorgestellt worden war. Aufgrund der Rückmeldung aus dem Quartier wird es eine vertiefte Prüfung des Areals der Schulanlage Holderbach geben. Ausserdem läuft das Baubewilligungsverfahren für den Neubau der Schulanlage Im Isengrind, das Zehntenhaus wird nach dessen Instandsetzung neu genutzt und die Planung der Zentrumsentwicklung in Affoltern ist in vollem Gang.
Michael Hauser, Ressortverantwortlicher Immobilien der Kirchenpflege, stellte das Bauprojekt auf dem Glaubten-Areal der Stiftung Pfarrer Sieber vor. Der Neubau wird aus vier Teilen bestehen, in denen Wohn- und Arbeitsräume untergebracht werden. Das Projekt befindet sich in der Bauphase und soll 2024 fertiggestellt sowie in Betrieb genommen werden. Zuletzt gab Hauser noch einen Ausblick auf die Zukunft des Standorts Glaubten.
Danach informierte Stadträtin Simone Brander über die aktuellen Verkehrs- und Freiraumprojekte im Quartier. Sie thematisierte die Sanierung des Seebads Katzensee, die Neugestaltung des Zentrums in Affoltern, den aktuellen Stand der Planung der Velovorzugsrouten sowie das Recycling im Quartier. In Affoltern wird der Betrieb eines mobilen Recyclinghofs getestet und ein temporäres Recyclingzentrum auf dem Areal Looächer ist in Abklärung. Zum Abschluss berichtete sie über die Prüfung der Möglichkeiten zur Fernwärmeversorgung in Affoltern.
Über den neusten Stand zum Tram Affoltern gab Stadtrat Michael Baumer Auskunft. Dabei kamen verschiedene Themen zu Sprache, die mit dem Tram Affoltern in Verbindung stehen. Dies waren unter anderem die Infrastrukturkonzession, das Agglomerationsprogramm, die Erneuerung diverser Werkleitungen, die Freiraumgestaltung, die Geschwindigkeit des Trams, die geplanten Velovorzugsrouten und die Verschiebung des Restaurants Frieden. Voraussichtlich kann 2026 mit dem Bau begonnen und das Tram 2029 in Betrieb genommen werden.
Nach den Präsentationen hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Anregungen anzubringen. Viele der Fragen betrafen dabei die Verkehrsplanung, insbesondere die Velovorzugsrouten und den öffentlichen Verkehr im Quartier. Beim gemeinsamen Apéro konnten sich die Quartierbewohnenden anschliessend noch in bilateralen Gesprächen mit den Referent*innen austauschen.
Am 25. Oktober 2021 fand in Affoltern die zweite öffentliche Infoveranstaltung «Affoltern Diagonal» statt. Drei Stadträte, Vertreter*innen von Swisslife/Habitat 8000 und von Immobilien Stadt Zürich informierten die Quartierbevölkerung über aktuelle Bau-, Planungs-, Verkehrs- und Freiraumprojekte.
Hochbauvorsteher André Odermatt begrüsste die rund 150 Anwesenden im Saal der Kirche Glaubten. Nach einem kleinen Rückblick auf die letztjährige Diagonal-Veranstaltung in Affoltern während strengen Pandemieauflagen freute Odermatt sich über einen «fast normalen» Anlass mit so vielen interessierten Teilnehmenden. Odermatt betonte, wie wichtig der Dialog zwischen den Quartierbewohnenden und der Stadt sei.
Er stieg mit einem Update über den geplanten Neubau der Schulanlage im Isengrind ein. Im Aussenraum solle es wenig versiegelten Flächen geben sowie eine vielseitige Begrünung. «Damit leistet der Neubau einen Beitrag zur Erhöhung der Biodiversität und trägt zu einem guten Lokalklima bei», sagte er. Zum guten Lokalklima trage auch die neue Tramhaltestelle Zehntenhausplatz bei. Die Haltestelle solle im Sinne des Netto-Null-Ziels einen niedrigen Energiebedarf in der Erstellung, im Betrieb und im Unterhalt aufweisen und über die Dachbegrünung und dem neuen Baumbestand einen Beitrag zur Hitzeminderung leisten. Zum Schluss verschaffte Odermatt einen Überblick über den aktuellen Stand der Umsetzung der Zentrumsentwicklung Affoltern.
Über die Entwicklungsplanung des Projekts Bergacker informierten Silvia Salvador (Swisslife) und Philip Blum (Habitat 8000). Die in die Jahre gekommenen Gebäude auf dem gemeinsamen Areal sollen durch Neubauten ersetzt werden. Sie stellten die Ergebnisse der Testplanung vor und informierten über die nächsten Schritte.
Richard Wolff, Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, berichtete über aktuelle Verkehrs- und Freiraumprojekte und stellte Massnahmen zur Hitzeminderung in Affoltern vor. Wolff informierte über das geplante Partizipationsverfahren Zentrumsplatz und stellte aktuelle Massnahmen vor, die aus der Zentrumsentwicklung heraus entstanden sind. Weiter wies er darauf hin, dass beim Seebad Katzensee eine sanfte Sanierung geplant sei.
Anschliessend gab der Vorsteher der Industriellen Betriebe, Michael Baumer, Einblicke in den neuesten Stand der Planung des Tram Affoltern. Dieses spiele «eine wichtige Rolle in der Zukunft des Verkehrs», da es unter anderem eine direkte Verbindung in die Innenstadt herstelle, betonte Baumer. Er informierte, dass das Bauprojekt in Arbeit sei und ausserdem Zusatzabklärungen zur allfälligen Einführung von Tempo 30 in der Wehntalerstrasse laufen.
Last but not least stellte Jennifer Dreyer von Immobilien Stadt Zürich die Quartieranalyse Affoltern vor. Die Analyse ist ein wichtiges Werkzeug für die Planung und Sicherung des Schulraums. Dreyer betonte, dass die Schulraumversorgung bis 2040 gesichert sei. Trotzdem werde die Stadt in den kommenden drei, vier Jahren noch auf Züri-Modular-Pavillons zurückgreifen müssen, um weiterhin genügend Schulraum anbieten zu können.
Zu guter Letzt lud Stadtrat André Odermatt die Teilnehmenden dazu ein, Fragen zu stellen oder Anregungen anzubringen. Die Fragen der anwesenden Quartierbewohnenden drehten sich mehrheitlich um das Projekt Bergacker, die Freizeitgestaltung in Affoltern, die Velowege und das Restaurant Frieden, das vom Bau der geplanten Tramlinie betroffen ist. Beim anschliessenden Apéro konnten sich die Quartierbewohnenden bilateral mit den Referent*innen austauschen.
Am 19. Oktober 2020 fand in Affoltern zum ersten Mal die öffentliche Infoveranstaltung «Affoltern Diagonal» statt. Drei Stadträte und ein Vertreter einer Genossenschaft informierten die Quartierbevölkerung über aktuelle Bau-, Planungs-, Verkehrs- und Freiraumprojekte.
Die erste Diagonalveranstaltung in Affoltern fand aufgrund der Corona-Situation unter etwas erschwerten Bedingungen und mit einer beschränkten Anzahl Teilnehmenden statt. Hochbauvorsteher André Odermatt begrüsste die rund 100 Anwesenden und erklärte was es mit dem Format «Diagonal» auf sich hat. Das Veranstaltungsformat hat bereits eine lange Tradition in Zürich-West – in Schwamendingen fand es im Jahr 2020 auch bereits zum dritten Mal in Folge statt. «In diesem Format geben wir Ihnen einen Gesamtüberblick über was sich baulich, planerisch und punkto Freiraum und Infrastruktur in Affoltern tut», so Odermatt. Projekte werden von verschiedenen Departementen und Ämtern und gelegentlich auch von externen Gästen vorgestellt.
Odermatt illustrierte anhand der Wachstumsszenarien der Stadt Zürich und des Quartiers Affoltern, wie der kommunale Richtplan das Wachstum lenken soll. Danach stellt er zwei städtische Bauprojekte kurz vor: das instandgesetzte Alterszentrum Wolfswinkel und die geplante Schulanlage Im Isengrind. Als letztes gibt er ein Update zum Projekt Zentrumsentwicklung Affoltern und übergibt dann das Wort an den Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements, Richard Wolff.
Wolff stellte die geplante Velovorzugsroute Affoltern und weitere geplante Verbesserungen für den Fuss- und Veloverkehr vor. Man wolle ausserdem, wo immer möglich, versiegelte Flächen wieder entsiegeln. So zum Beispiel an der Kreuzung Lerchenhalde, wo eine grosszügige begrünte Mittelinsel geplant ist und zehn neue Bäume gepflanzt werden sollen. Weiter informierte er über geplante oder sich bereits in Bau befindende Freiraumprojekte wie zum Beispiel die Bachöffnung des Neugutbachs, die Renaturierung des Katzenbachs oder den Jonas-Furrer-Park.
Der Vorsteher der Industriellen Betriebe, Michael Baumer, stellte die geplante Tramverbindung für Affoltern vor. Die ersten Tramprojekte für Affoltern gehen mehr als hundert Jahre zurück. Angesichts des Bevölkerungswachstums im Quartier sei deshalb eine gute und zukunftsweisende Lösung für den öffentlichen Verkehr gefragt. Das Tram Affoltern könne die Kapazitäten des öffentlichen Verkehrs steigern, die Pünktlichkeit verbessern und stelle eine direkte Verbindung in die Innenstadt her, betonte Baumer.
Anschliessend informierte Igor Pelivan von der Baugenossenschaft Waidmatt über den Ersatzneubau der Siedlung 16. Das Projekt beinhaltet den Rückbau der bestehenden 157 Wohnungen und den etappierten Neubau von drei Häusern mit insgesamt 278 Wohnungen.
Zu guter Letzt lud Stadtrat André Odermatt die Teilnehmenden dazu ein, Fragen zu stellen oder Anregungen anzubringen. Die Fragen drehten sich mehrheitlich um die Themen Velorouten, ÖV- und Strassenkapazitäten und Verkehr.
Das Leitbild «Zentrumsentwicklung Zürich-Affoltern» bildet die Grundlage für die folgenden Planungen und Projekte. Damit Affoltern ein attraktives und beliebtes Zentrum erhält.
Das Entwicklungsleitbild hält fest, wie der Landschaftsraum und der Ortskern von Zürich-Affoltern in Zukunft nachhaltig und attraktiv gestaltet werden.
Das Faltblatt hält fest, wie Zürich-Affoltern gestaltet werden soll.
Das Amt für Städtebau sorgt mit einem städtebaulichen Konzept dafür, dass die Identität des Quartiers gefördert und ein attraktives Wohnumfeld mit Bezug zur angrenzenden Landschaft gestaltet wird.
Das Buch zeigt die Objekte aus dem «Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte» sowie wichtige Bauten der letzten Jahre. Die Reihe «Baukultur in Zürich» ist im Buchhandel erhältlich.