Seit 2025 wird die Entwicklung dieser beiden Gebiete durch das Gebietsmanagement Seebach / Leutschenbach unterstützt. Dieses koordiniert die laufenden städtischen Projekte und pflegt Kontakte mit dem Quartier.
Seebach wurde in den Nachkriegsjahren von Stadtbaumeister Albert Heinrich Steiner von einem bäuerlich geprägten Dorf zu einem durchgrünten Wohngebiet im Sinne der Gartenstadtidee entwickelt. Es bildet heute das zweitgrösste Quartier der Stadt.
Sein Bebauungsplan von 1948 mit den zusammenhängenden Grünräumen, welche die zeilenartig bebauten Siedlungsteile umfliessen, prägt das Quartier bis heute. Viele dieser Bauten befinden sich heute in einem Erneuerungsprozess. Die bereits erneuerten Siedlungen haben die Gartenstadtidee auf jeweils unterschiedliche Weise neu interpretiert und dabei auch mehr Wohnraum geschaffen.
Leutschenbach, weitherum bekannt durch die Fernsehstudios des SRF, gehört zum überwiegenden Teil ebenfalls zu Seebach, zu einem kleineren Teil zu Schwamendingen. In Oerlikon liegt einzig der Andreasturm. Das vormals gewerblich-industriell geprägte Gebiet durchläuft eine rasante Transformation zu einem urbanen, gemischt genutzten Zentrumsgebiet mit stetig steigendem Wohnanteil.
Im Veranstaltungsformat «Diagonal» informieren Stadträt*innen, Fachpersonen aus der Verwaltung und private Bauherrschaften im Jahresrhythmus über laufende und künftige Projekte in den Stadtquartieren. An den öffentlichen Informationsveranstaltungen stehen Hoch- und Tiefbau, Städteplanung sowie Grün- und Freiräume im Fokus.
Am 23. November 2026 findet zum ersten Mal auch in Seebach ein «Diagonal» statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie vor den Sommerferien an dieser Stelle.
Im Faltplan sind die Handlungsfelder des Konzepts grafisch dargestellt und die einzelnen Massnahmen werden erläutert.
Das Leitbild Leutschenbach 2012 enthält die wichtigsten städtebaulichen und freiräumlichen Entwicklungsgrundsätze, Nutzungsabsichten und Grundlagen zum Verkehr. Es stützt sich auf die Testplanung Leutschenbach-Mitte 2009/10.
Zur Klärung der städtebaulichen und nutzungsbezogenen Rahmenbedingungen für die Gebietsentwicklung wurde 2009/2010 eine Testplanung durchgeführt.
Ins Verfahren integriert waren neben zahlreichen städtischen Dienstabteilungen als Nutzer der städtischen Grundstücke auch private GrundeigentümerInnen, die SRG SSR idée suisse sowie die Stadt Opfikon. Die Erkenntnisse wurden im Synthesebericht zusammengefasst.
Der Synthesebericht ist Grundlage für ein aktualisiertes Leitbild sowie für künftige Planungen und Projekte, die zur Identitätsbildung des neuen Quartiers beitragen werden.
Im Entwicklungskonzept Leutschenbach 2000 sind die Ergebnisse der kooperativen Entwicklungsplanung zusammengefasst. Es enthält in konzentrierter Form die Entwicklungsziele, die Vision sowie Konzepte zu Nutzung und Bebauung, zum Freiraum und Verkehr.
Amtshaus IV,
8001 Zürich