AV-Lesebeispiel: Ende 2024 erhielten 6537 in der Stadt Zürich lebende Frauen AV-Zusatzleistungen, um die minimalen Lebenshaltungskosten decken zu können.
Frauen sind bedeutend häufiger auf AV-Zusatzleistungen angewiesen als Männer. Dieser hohe Anteil kommt zum einen dadurch zustande, dass Frauen im Durchschnitt älter werden als Männer, zum anderen insbesondere aber auch, weil viele Frauen aufgrund ihrer Erwerbsbiografien mit Teilzeitarbeit, unbezahlter Sorgearbeit sowie tieferen Löhnen über keine oder eine zu geringe zweite Säule verfügen
HV-Lesebeispiel: Ende 2024 erhielten 315 in der Stadt Zürich lebende Personen HV-Zusatzleistungen, um ihre minimalen Lebenshaltungskosten decken zu können.
Bei denjenigen Personen, die auf HV-Zusatzleistungen angewiesen sind, handelt es sich fast ausschliesslich um Frauen. Dies liegt einerseits daran, dass Frauen im Durchschnitt länger leben, andererseits daran, dass sie häufiger abhängig vom Einkommen ihrer Partnerperson sind, da sie oft Teilzeit arbeiten, unbezahlte Sorgearbeit leisten und niedrigere Löhne beziehen.