Der Anteil lediger Personen hat in der Stadt Zürich in den letzten 20 Jahren kontinuierlich zugenommen, derjenige der verheirateten stetig abgenommen. 2024 waren 59,2 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher ledig (1993: 43 %) und 29,3 Prozent verheiratet (1993: 42,1 %). Zur erhöhten Zahl an Ledigen trugen die vielen jungen ledigen Erwachsenen bei, die in den letzten Jahren nach Zürich gezogen sind. Trotz der Zunahme der Ledigen und der Abnahme der Verheirateten blieb der Anteil an Geschiedenen vergleichsweise konstant (1993: 7,5 %; 2024: 8,0 %).
Eingetragene Partnerschaften: Von 2007 bis 2022 konnten gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaft eintragen lassen. Weitere Zahlen zu eingetragenen Partnerschaften sind unter Statistik & Daten aufgeschaltet.
Seit 2022 können gleichgeschlechtliche Paar in der Schweiz heiraten oder ihre eingetragene Partnerschaft in eine Ehe umwandeln. Eingetragene Partnerschaften können seit diesem Zeitpunkt nicht mehr begründet werden. Diesen Paaren steht ab dann einzig die Ehe offen. Bereits bestehende eingetragene Partnerschaften können aber ohne spezielle Erklärung weitergeführt werden.
Bei Eheschliessungen mit Personen ausserhalb der Stadt Zürich kann das Geschlecht nicht immer ausgewiesen werden.
Die Grafik zeigt die Verteilung der Zivilstände von Brautpaaren bei Eheschliessungen in der Stadt Zürich von 1983 bis 2024. Während über den gesamten Zeitraum hinweg der grösste Anteil der Heiratenden als «beide ledig» ausgewiesen wird, sind über die Jahre auch Veränderungen in anderen Zivilstandsgruppen erkennbar. Seit der Einführung der eingetragenen Partnerschaft (2007) und deren späteren Öffnung zur Ehe (2022) sind neue Kategorien wie «beide in eingetragener Partnerschaft» sowie «beide in aufgelöster Partnerschaft» hinzugekommen. Die Anteile von geschiedenen oder verwitweten Personen unter den Heiratenden bleiben im Vergleich dazu relativ konstant auf niedrigem Niveau.