Konsum gemäss Betäubungsmittelgesetz.
Der Cannabis-Handel verlagerte sich 2025 weiter in Richtung Social Media und Messenger-Dienste. Im Strassenhandel dominierten ostafrikanische Gruppierungen; Strafen schienen die Wirkung zu verfehlen. Synthetische Cannabinoide wurden auf Stadtgebiet praktisch nicht festgestellt.
Die Verfügbarkeit von Kokain stieg weiter an, bei Preisen von CHF 80.- pro Gramm mit sinkender Tendenz. Der Reinheitsgrad war weiterhin hoch bis sehr hoch. In den Sommermonaten kam es vermehrt zu offenem Konsum von Crack.
Die Verfügbarkeit von Heroin nahm ab, Konsument*innen wichen auf Substitutionsprodukte aus. Substitutionsprodukte wurden im Raum Hauptbahnhof und Kaserne auf Konsument*innenebene weiterverkauft; mit dem Erlös wurde Kokain angekauft.
Fentanyl stellte 2025 keine Problematik dar, es wurde lediglich Einzelfälle mit medizinischen Produkten verzeichnet. Im Gebiet rund um den Hauptbahnhof und nähere Umgebung wurden starke Verkaufstätigkeiten von Substitutionsmedikamenten festgestellt.
Anzahl Konsumationen in den Kontakt- und Anlaufstellen (K&A) sowie Konsumutensilien im öffentlichen Raum (iöR).
Die Anzahl Konsumationen in den Kontakt- und Anlaufstellen (K&A) sind im Jahr 2025 leicht gesunken. Der Grund hierfür liegt in den leicht angepassten Öffnungszeiten der beiden K&A in der Innenstadt zur Entlastung des öffentlichen Raums (längere zeitliche Überschneidungen). Inhalative Konsumvorgänge machen mit 80% die Mehrheit der Konsumationen in den K&A aus.
Die interdepartementale Zusammenarbeit der vier Säulen in der Bearbeitung des Themas ist sehr eng.