Schon im Ursprungsbau der Dorflinde spielte die Kunst eine gewichtige Rolle: Ein blauer Brunnen von Wilfrid Moser setzte einen starken Akzent im Aussenraum und tut es – an etwas anderer Stelle platziert – auch nach der umfassenden Renovierung des Baus weiterhin. Rolf Lipski schuf ein Wandbild für den Speisesaal und Franz Grossert setzte der Dorflinde – und damit ist namentlich der Baum vor dem Gesundheitszentrum für das Alter gemeint, einer der ältesten der Stadt Zürich – ein stilisiertes und farbenfrohes Denkmal aus Keramik im Eingangsbereich.
Die drei monumentalen Eingriffe wurden im Zug der Instandsetzung des Zentrums restauriert und im Falle von Grossert und Moser auf die neuen baulichen Gegebenheiten hin optimiert und angepasst. Den Architekten war es ebenso wichtig, bei der Neugestaltung des Gebäudes und der Aussenanlage Kunst einzubeziehen und eine ähnliche Symbiose zu erreichen, wie sie beim Originalbau sichtbar ist. So wurden Vreni Spieser, Künstlerin aus Zug, für den Innenraum und der österreichische Künstler Gilbert Bretterbauer für die Gestaltung des Aussenraums frühzeitig einbezogen.
- Kunst Gilbert Bretterbauer (*1957), Wien
Platzgestaltung
Franz Grossert (1936–2009)
«Ohne Titel (Dorflinde)», 1976/2011
Keramik, Dispersion, Holz, Raumgrösse
Rolf Lipski (1926–2005)
«Ohne Titel (Wandbild)», 1977
Dispersion, Leinwand, Gips, 300 x 1000 cm
Wilfrid Moser (1914–1997)
«Der Blaue Brunnen», 1976/2010
Beton, Polycerum-Farbe, Polyester, 570 x 660 x 450 cm
Vreni Spieser (*1963), Zürich
«Schwarm», 2010–2011
Tapete (Lithografie, Irisdruck) auf Plakatpapier in den Korridoren von 11 Geschossen
Hans Stalder (*1957),
«Pensées», 2006–2010
Öl auf Leinwand, 7-teilig; verschiedene DimensionenFoto: Georg Aerni - Bauherrschaft Stadt Zürich
- Eigentümervertretung Immobilien Stadt Zürich
- Bauherrenvertretung Amt für Hochbauten
- Bauzeit 2009–2011