Jakob Gubler war einer der Ersten, der in den 1920er Jahren vom städtischen Programm zur Arbeitsbeschaffung für «notleidende» Künstler profitierte. 1926 erhält er den Auftrag für die Fassadenmalerei der Wohnsiedlung Birkenhof. Für die Ausführung zog er Giuseppe Scartezzini, Heinrich Appenzeller, Pierre Gauchat, Wilhelm Hartung, Otto Lüssi, Max Tobler und Oscar Weiss bei.
Erzählerische Szenen von Familie, bäuerlicher Arbeit und Freizeit verbinden sich mit rein dekorativen Elementen zu einer harmonischen Gesamtkomposition.
- Kunst Jakob Gubler (1891–1963)
«Ohne Titel (Fassadenmalerei)», 1926
Keimsche Mineralfarbenmalerei
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