Jiajia Zhang verknüpft in ihren Arbeiten gefundenes und selbst hergestelltes Bildmaterial zu Videos oder Installationen. Thematisch untersucht sie die Allgegenwart der medialen Bilder, wie auch Fragestellungen zu Konsum und sozialer Konditionierung. Oft tut sie dies mit einer Mischung aus Humor und Melancholie. So auch in ihrem Vorschlag für das Sportzentrum Witikon: Hier lässt Zhang an verschiedenen Orten auf dem Sportgelände und im Sportzentrum verschiedene Figuren auftauchen. Die Wesen erinnern an Maskottchen. Anders als diese lassen sie sich jedoch nicht genau identifizieren oder zuordnen. Ihre Form erinnert an Kuscheltiere oder Animationsfiguren. Sie sitzen oder liegen, oft eher faul, auf Sockeln, die aussehen wie Kartonschachteln und mit Slogans wie etwa «Being here is everything» beschriftet sind. Die Skulpturengruppe lässt über jene Momente und Aspekte nachdenken, die im Sport eher zu kurz kommen, etwa Pausen, Loslassen, Entspannen oder Faulenzen. Die einzelnen Figuren werden mittels text- oder bildbasierten KI-Methoden, aber auch durch plastisches Arbeiten im analogen Raum entwickelt und als Aluguss produziert.
- Kunst Jiajia Zhang, Zürich
«Ohne Titel»
- Projektleitung Christiane Rekade
- Bauherrschaft Stadt Zürich
- Eigentümervertretung Immobilien Stadt Zürich
- Bauherrenvertretung Amt für Hochbauten