Das «Gespinst» von Mathis Pfäffli sieht raumgreifende Bleistiftzeichnungen im Innenraum des Hallenbads Altstetten vor, die den Betonoberflächen ein Ornament aus technischen und körperlichen «Bauteilen» hinzufügen.
Einzelne Umrisse scheinen teils technischen Bauplänen, teils anatomischen Lehrbüchern entnommen. Dazu kommen auch offenere organische und geometrische Formen, etwa von Röhren und Kugeln. Die Wandzeichnungen werden mit Hilfe von Schablonen ausgeführt, zusammengesetzt aus obsoleten technischen Bauteilen. Das «Gespinst» webt auf diese Weise ein Bild des Zusammenlebens mit verschiedenen Organismen und Technik. Dies schafft laut Pfäffli einen «tastenden, tänzerischen» Zugang zum Gebäude. Auf einen ersten, flüchtigen Blick mögen die Zeichnungen kaum wahrnehmbar sein, sie können jedoch in ihrer Vielfalt eine Präsenz im Gebäude entfalten.
- Kunst Mathis Pfäffli, Zürich
«Gespinst»
- Projektleitung Burkhard Meltzer
- Bauherrschaft Stadt Zürich
- Eigentümervertretung Immobilien Stadt Zürich
- Bauherrenvertretung Amt für Hochbauten