Bedrohungsmanagement zielt darauf ab, schwere Gewalttaten zu verhindern. Schwere zielgerichtete Gewalt ist in der Regel die letzte Eskalationsstufe einer sich über einen längeren Zeitraum anbahnenden Krise, in deren Verlauf in den meisten Fällen Warnsignale erkennbar gewesen wären.
Das polizeiliche Bedrohungsmanagement umfasst zum einen das Erkennen von Warnsignalen, die auf eine mögliche schwere Gewalttat hindeuten (Analyse) und zum anderen ein deeskalierendes Fallmanagement, das dieses Risiko eindämmt (Management).
Für Beratungen zu Drohungen wenden Sie sich bitte an die nächste Polizeiwache. Im Notfall wählen Sie den Notruf 117.
- Zugang barrierefrei
- Es ist 1 Behindertenparkplatz verfügbar.
- Es sind 6 Behindertentoiletten verfügbar.
Eine Meldung an die Fachgruppe Bedrohungsmanagement erfordert grundsätzlich die Angabe der Personendaten der potentiell gefährdenden Person. Mit der Meldungserstattung geht die Handlungshoheit grundsätzlich zur Polizei über. Anhand der vorliegenden Informationen wird durch die Fachgruppe Bedrohungsmanagement eine Risikoevaluation vorgenommen. Anhand dieser wird in der Folge über die allfällige Einleitung von zur Deeskalation geeigneten Massnahmen befunden. Infolge möglicher Offizialdelikte kann die gleichzeitige Einleitung eines Strafverfahrens nicht ausgeschlossen werden.