Die Stadt Zürich nimmt ihre Verantwortung im Klimaschutz über die Stadtgrenze hinaus wahr. Neben den direkten Treibhausgasemissionen, die bis 2040 auf netto null gesenkt werden sollen, strebt die Stadt auch für die indirekten Treibhausgasemissionen eine Reduktion an. Indirekte Treibhausgasemissionen werden ausserhalb der Stadtgrenze ausgestossen, von der Stadtbevölkerung aber mit verursacht. Davon stammt ein wesentlicher Teil aus dem Sektor Mobilität, insbesondere dem Flugverkehr. Das Fliegen allein verursacht mehr als ein Fünftel der Treibhausgasemissionen der Stadt Zürich. Durchschnittlich legt die Stadtbevölkerung pro Person und Jahr je rund 10 500 km mit dem Flugzeug zurück. Der Flugverkehr gehört damit zu den wesentlichen Treibern der Klimaerwärmung.
Mit dem Programm Mobilität und Klimaschutz fokussiert die Stadt Zürich auf die Reduktion der indirekten Treibhausgasemissionen der Mobilität. Das Programm trägt zur Erreichung des Umweltziels «Klimaneutrale Stadt» der Umweltstrategie bei und ergänzt die Strategie Stadtraum und Mobilität sowie das Gesamtkonzept Elektromobilität. Aktuell werden im Rahmen des Programms prioritär drei Themenfelder bearbeitet: internationaler und nationaler Reise- und Personenverkehr, E-Mobilität, Datengrundlagen für das Monitoring der indirekten Treibhausgasemissionen. Die Ziele und Massnahmen sind im Klimaschutzplan beschrieben.
- Stakeholder-Dialog zur Reduktion der flugbedingten Emissionen mit Fokus Standort Zürich
- Kooperationsgespräche und Bestrebungen hinsichtlich attraktiver, terraner Städteverbindungen
- Umfrage zur E-Mobilität der Stadtzürcher*innen
- Indirekte terrane Mobilität der Stadtzürcher*innen (Transcality)
- Monitoring-Tool jährliche Flugkilometer der Stadtzürcher*innen (HSLU)