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Räumliche Koordination der Versorgung mit Wärme und Kälte sicherstellen

Die kommunale Energieplanung ist eine wichtige Grundlage für die Umsetzung der 2000-Watt-Ziele im Gebäudebereich. Sie beurteilt den künftigen Energiebedarf und das Angebot an erneuerbaren Energien und Abwärme. Sie legt die anzustrebende Entwicklung der Energieversorgung und der Energienutzung fest und bezeichnet die notwendigen Mittel und Massnahmen.

Der Fokus der Energieplanung liegt auf einer sicheren, wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Versorgung mit Wärme und Kälte. Wichtige Elemente sind der Ausbau der Fernwärmeversorgung, die koordinierte Nutzung von Grund- und Seewasser mit Energieverbunden und der Ersatz von Feuerungsanlagen durch Wärmepumpen. Eine zentrale Aufgabe der Energieplanung ist die räumliche Koordination der leitungsgebundenen Versorgung mit Fernwärme, Energieverbunden und Gas.

Die Energieplanung hat einen Planungshorizont von 15 Jahren. Im Sinne einer rollenden Planung wird sie laufend aktualisiert. Für den Stadtrat, die Verwaltung und die städtischen Energieversorgungsunternehmen ist die Energieplanung verbindlich. Für Hauseigentümerschaften hat sie keine rechtlichen Auswirkungen. Der Grundsatz der freien Wahl unter den am Standort verfügbaren Energieträgern bleibt bestehen. 

Energieplanung 2019 setzt auf Ausbau der Wärmenetze

Unter der Leitung der Energiebeauftragten hat die Stadt Zürich ihre Energieplanung im Jahr 2019 überarbeitet und noch stärker auf das Ziel einer Decarbonisierung der Wärmeversorgung ausgerichtet. Bereits heute sind rund 30 Prozent des Siedlungsgebietes der Stadt mit Wärmenetzen erschlossen, die Abwärme und erneuerbare Energien nutzen. Mit dem angedachten Ausbau soll dereinst über die Hälfte des Siedlungsgebietes an die Fernwärmeversorgung und an Wärme- und Kälteverbunde angeschlossen sein.

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