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Der Masterplan Energie definiert die Ziele für die Leitgrössen der 2000-Watt-Gesellschaft:

  • den Verbrauch an Primärenergie und
  • die damit verbundenen Treibhausgasemissionen.

Dabei wird nach Stadtgebiet und Stadtverwaltung unterschieden.

Volksentscheid 2008

Die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft sind in der Gemeindeordnung festgehalten, gemäss dem Entscheid der Stimmberechtigten im Jahr 2008. Danach ist der Ausstoss an Treibhausgasen (CO2-Äquivalenten) bis zum Jahr 2050 auf eine Tonne pro Person zu senken.

Zurzeit werden die städtischen Zielvorgaben im Bereich Klimaschutz mit Blick auf die im Pariser Klimaschutzabkommen geforderte Klimaneutralität überprüft. Der Entscheid dazu steht noch aus.

Etappen auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft

Auf dem Weg zum Ziel sind Etappenziele für die Jahre 2020 und 2035 definiert. Für das Stadtgebiet gelten spezifische Ziele pro Person, für die Stadtverwaltung relative Ziele in Bezug auf das Referenzjahr 2005. Basis für die Bilanzierung und das Monitoring der Zielgrössen bildet der Endenergieverbrauch.

Um die aktuellen Bestrebungen zu einem ambitionierteren Klimaziel bereits aufzunehmen, wurden die Treibhausgas-Zwischenziele 2035 gegenüber dem Masterplan Energie 2016 verschärft und die Absenkgeschwindigkeit im Vergleich zu den vergangenen 15 Jahren verdoppelt.

Entsprechend der Verschärfung der Treibhausgas-Reduktionsziele wurden auch die Zielvorgaben für den Anteil an erneuerbarer Primärenergie für das Jahr 2035 angepasst. Unter Annahme eines in etwa gleichbleibenden Anteils sogenannter grauer Energie in den Energieträgern bedeutet dies, dass die Stadtverwaltung bis 2035 praktisch vollständig auf erneuerbare Endenergie umstellt.

Ziele für das Stadtgebiet

Ziele für Reduktion der Primärenergie in Watt pro Kopf und Treibhausgasemissionen in Tonnen pro Person

Ziele für die Stadtverwaltung

Ziele für Reduktion der Primärenergie in Watt pro Kopf und Treibhausgasemissionen relativ (d.h. in Bezug auf das Referenzjahr 2005

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