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Der Stromsparbeschluss

Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich haben sich 1989 in einer Volksabstimmung mit dem so genannten Stromsparbeschluss für die «rationelle Verwendung von Elektrizität» ausgesprochen. Der Beschluss beinhaltete die Einführung verschiedener Energie­sparmassnahmen und die Einrichtung des Stromsparfonds, aus dem seit 1991 Beiträge an Stromsparmassnahmen und zur Förderung von erneuerbaren Energien ausgerichtet werden.

2000-Watt-Beiträge lösen den Stromsparfonds ab

Im Juni 2016 hat sich die Bevölkerung mit 74% dafür ausgesprochen, die Förderung im Strombereich konsequenter auf die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft auszurichten. Neu sind die Fördermassnahmen im Strombereich beim Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) zusammengefasst. Die bisherigen Stromsparfonds-Fördermassnahmen werden zukünftig als «2000-Watt-Beiträge» abgewickelt. Für Kundinnen und Kunden bleiben die Leistungen dieselben.

Im Lauf der letzten zwanzig Jahre haben sich die Beitragssätze und die Verteilung der Fördermittel auf die beitragsberechtigen Kategorien stark verändert.

Mittelverwendung Stromsparfonds 2015

Verteilung der Förderbeiträge

  

2015 wurden mit rund 6,5 Millionen Franken hauptsächlich Anlagen zur Nutzung der Umweltwärme wie Wärmepumpen und Solarkollektoren (50 %) sowie Solarstromanlagen (37 %) gefördert. Energieberatungen machten 7 % und Forschung und Entwicklung 2 % aus. Der Anteil der Förderbeiträge für energiesparende Geräte sank auf 4 %. Dies ist hauptsächlich auf verschärfte Vorschriften zurückzuführen. Aus Sicht des Stromsparfonds ist dies eine erfreuliche Entwicklung.

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