Global Navigation

Das Fahrplanverfahren

Im kantonalen Fahrplanverfahren (FPV) wird die nächste Fahrplanperiode vorbereitet; sie umfasst jeweils zwei Fahrplanjahre. Von 2018 bis 2019 wird – im Rahmen des Fahrplanverfahrens 20/21 – der Fahrplan für die Jahre 2020 und 2021 ausgearbeitet.

Der Fahrplanwechsel erfolgt jeweils am zweiten Samstag im Dezember um 24:00 Uhr. Das Fahrplanjahr 2020 beginnt mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019.

Gegenstand des kantonalen Fahrplanverfahrens sind die Angebote des Orts-und Regionalverkehrs (S-Bahn, Tram, Bus, Schiff und Seilbahn). Der Fernverkehr wird im nationalen Fahrplanverfahren behandelt.

Die wichtigsten Aufgaben und Kompetenzen im kantonalen Fahrplanverfahren (FPV)

Marktverantwortliche Verkehrsunternehmen (MVU)

  • Entwicklung der Angebotskonzepte und Erstellen der Fahrpläne (§6 FVV)
  • Einbezug der RVK und der Gemeinden (§6 FVV) 

Zürcher Verkehrsverbund (ZVV)

  • Verteilung der finanziellen Mittel auf die einzelnen Marktgebiete (§12 FVV)
  • Formulierung der Strategie für die Angebotsausbauten in den Marktgebieten (§12 FVV)
  • Organisation und Koordination des Fahrplanverfahrens (§4 und 5 FVV) 

Verkehrsrat («Verwaltungsrat» des ZVV)

  • Festlegen des Verbundfahrplans (§16 FVV) 

Gemeinden

  • Eingabe von Begehren (§11 FVV)
  • Einbezug der Bevölkerung (Fahrplanauflage) und Beurteilung der Begehren aus der Bevölkerung
  • Einsitz in RVK (§8 FVV)
  • Rekursmöglichkeit (§17 FVV)

Regionale Verkehrskonferenzen (RVK)

  • Koordination der Interessen der vertretenen Gemeinden (§7 FVV)
  • Informationsaustausch zwischen den Transportunternehmen, den Gemeinden und regionalen Institutionen (§7 FVV) 

Weitere Informationen