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Quellwasserbrunnen

Rund 320 der 1200 Brunnen der Stadt Zürich, die meisten historische Altstadtbrunnen, sowie die über 80 Notwasserbrunnen, werden über ein separates Quellwassernetz von 150 Kilometer Länge gespiesen.
Das Wasser stammt zum grössten Teil aus Quellfassungen, welche seit dem 15. Jahrhundert in den Hügeln rund um Zürich erstellt wurden.

Das separate Quellwassernetz hat eine wichtige Bedeutung für die Notwasserversorgung der Stadt Zürich.

Die übrigen Brunnen sind am normalen Verteilnetz der Wasserversorgung angeschlossen und werden – wie die Haushaltungen – mit einer Mischung aus 70 Prozent Seewasser, 15 Prozent Quellwasser und 15 Prozent Grundwasser beliefert.

Zuger Quellwasserleitung

Dem Zürcher Quellwassernetz sind rund 400 Brunnen angeschlossen. Dieses separate Leitungsnetz dient zur Notwasserversorgung und erhält sein Wasser aus den 160 Stadtquellen.

Zudem wird das Wasser von 120 Quellen aus dem Sihl- und Lorzetal vom Quellwasserwerk Sihlbrugg aus über Druckbrecherschächte nach Zürich-Wollishofen geführt. Einer dieser Druckbrecherschächte – auch Quellwasserschloss genannt – kann beim Wildpark Langenberg besichtigt werden.

Das Fassungsgebiet liegt im 20 km von der Stadt entfernten Sihl- und Lorzetal. Die hügelige Moränenlandschaft ist äusserst wasserreich. 120 grosse und kleine Quellen lassen eine tägliche Wassermenge von über 25'000 Kubikmetern hervorsprudeln.

Ein Teil des Zuger Quellwassers wird dem Seewasser im Moos beigemischt. Der Rest fliesst in die Brunnen.

Gutes Quellwasser

Rund 90 Prozent des Wassers aus dem Sihl- und Lorzental wird im städtischen Seewasserwerk Moos mit Seewasser gemischt und an die Haushalte verteilt. Das kalkreiche (harte) Quellwasser ist gut zum Trinken.
In den Haushalten wird es in reiner Form jedoch nicht geschätzt, da die Installationen rasch verkalken und beim Waschen oder Abwaschen hohe Waschmittelzugaben erforderlich sind.

Im Durchschnitt liegt der Anteil des Quellwassers im Zürcher Trinkwasser bei 15 Prozent. So ist in Zürich eine einheitliche Wasserhärte zwischen 14 - 19 französischen Härtegraden gewährleistet. Der Rest fliesst mit dem Wasser der kleineren Quellen auf Stadtgebiet ins unabhängige Quellwassernetz und somit zu den Quellwasserbrunnen der Stadt.

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