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Photovoltaik-Strategie

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Die Stadt Zürich will bis 2030 das Vierfache an Solarstrom produzieren, auf städtischen Gebäuden gar das Fünffache. Mit der Photovoltaik-Strategie definiert der Stadtrat neu die Massnahmen, um mit einer starken Beschleunigung des Ausbaus von Photovoltaik-Anlagen die maximale Nutzung der Dachflächen zu erzielen. Die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energie dient dem Erreichen des Klimaziels Netto-Null 2040.

Unterlagen zur Medienkonferenz

Alle Unterlagen zur Medienkonferenz vom 20. September 2021 zum Download:

Grundsätze der Photovoltaik-Strategie

Um die zusätzliche Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Energien zu decken, soll der Zubau von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) auf Stadtgebiet stark beschleunigt werden. Die PV-Strategie zeigt Grundsätze auf, wie diese Beschleunigung erreicht werden kann.

      

Quantitative Ziele

Bis 2030 soll die Produktion von Solarstrom auf Stadtgebiet vervierfacht werden auf eine Produktion von rund 120 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr. Bei städtischen Liegenschaften soll die Produktion auf 20 GWh pro Jahr verfünffacht werden.

    

Massnahmen für stadteigene Gebäude

Photovoltaik-Anlagen sollen in Zukunft bei städtischen Neubauten und Dachsanierungen in der Regel Standard sein. Die Stadtverwaltung will zudem bis 2030 mindestens zehn Prozent ihres eigenen Strombedarfs mit erneuerbarer Sonnenenergie decken. 

    

Solarstrom produzieren – auch auf geschützten Gebäuden möglich

Viele öffentliche Gebäude der Stadt sind geschützt oder inventarisiert. Damit der Ausbau bei Gebäuden im Eigentum der Stadt Zürich erreicht werden kann, sind auch gut geeignete Gebäude aus dem Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) für PV-Anlagen zu berücksichtigen. Ein Fünftel der städtischen Gebäude fällt in diese Kategorie.

In einem sorgfältigen Prozess hat das Amt für Städtebau alle Schul- und Sportanlagen, die in der ISOS-A-Liste aufgeführt sind, überprüft und definiert, welche für eine PV-Anlage geeignet sind. 

                  

Am Puls der technischen Entwicklung

PV-Anlagen an Hausfassaden sollen an städtischen Gebäuden als Vorbildobjekte gezielt realisieren werden. Ausserdem testete das ewz neben den herkömmlichen PV-Anlagen, die auf die Dächer montiert werden, den Einsatz von gefärbten in Dachziegeln integrierten PV-Modulen. Noch ist deren Leistung allerdings ungenügend im Vergleich zu konventionellen Installationen. 

    

Erfolgsfaktor innerstädtische Zusammenarbeit

Das ewz ist bei der Realisierung von PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden als Kompetenzzentrum federführend. Planung und Beratung, Realisierung, Betrieb und Finanzierung der Anlagen sowie Abrechnung der Stromlieferung erfolgen so aus einer Hand. Gemeinsam mit Immobilien Stadt Zürich konnten dieses Jahr innert kürzester Zeit sechs PV-Anlagen auf Schulhäusern im Rahmen von ewz.solarzüri erstellt und verkauft werden. Um der grossen Nachfrage der Bevölkerung zu entsprechen, sind ab heute 2700 Quadratmeter in diesem Bürgerbeteiligungsmodell auf der städtischen Wohnsiedlung Glaubten verfügbar. 

                               

Photovoltaik-Lösungen für private Hauseigentümerschaften

Um das Ziel von 120 GWh pro Jahr bis 2030 auf Stadtgebiet zu erreichen, soll die Förderung von PV-Anlagen über 2000-Watt-Beiträge ausgebaut werden. Auch Privaten bietet das ewz umfassende Dienstleistungen für Photovoltaik-Lösungen an. Dazu gehören unter anderem Beratung, Planung und Bau von PV-Anlagen und Abrechnungsmodelle für den Zusammenschluss zu Eigenverbrauchsgemeinschaften (ZEV). 

Ansprechperson

Energiebeauftragte der Stadt Zürich
Silvia Banfi Frost

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